Sonntag, 17. Februar 2008

Unsere neue...

... Couch ist endlich da. Eigentlich ja schon seit Dienstag. Zwar war es eine ganz schöne Puckelei, die alte auf den Boden zu schaffen und ich graule mich schon davor, sie übernächste Woche mit W. auf die Straße für den Sperrmüll zu bringen, aber gelohnt hat es sich allemal.





Jetzt haben wir alle jede Menge Platz zum Lümmeln...

Letzten Sonntag haben wir uns vom schönen Wetter zu einer Fahrradtour hinreißen lassen. Sogar W., der sonst schon nach sieben Kilometern die Nase gestrichen voll hat, hielt tapfer durch, so dass wir auf 24 km kamen. Wenn auch in einer miserablen Zeit von über 2 Stunden, aber die erste Fahrradtour des Jahres soll ja auch zum Genießen und nicht zum Rasen sein.











Das Schöne war, dass wir stellenweise absolut alleine auf der Welt zu sein schienen, jedenfalls waren ziemlich wenig andere Zweibeiner zu sehen. So soll es sein.
Sogar die ersten Frühblüher waren zu sehen. Ich schätze mal, nach diesem Wochenende mit minus 8 Grad in der Nacht sind sie wieder hin.

Letztes Wochenende hatten meine Eltern einen schweren Autounfall, aber anscheinend 1000 Schutzengel dabei. Jedenfalls ist ihnen nicht das Geringste passiert, auch wenn das Auto Schrott ist. Aber wen interessiert in so einem Fall schon das Auto. Ist doch nur Blech.

Ansonsten haben Tommi und Finchen eine neue Leidenschaft entdeckt: Fisch. Gebraten natürlich, denn die verwöhnten Stubentiger fressen nichts Rohes. Davon mal abgesehen, dass das Frauchen ihnen auch nichts Rohes auftischen würde.



Wenn es also Fisch gibt - jeder hat natürlich sein eigenes Tellerchen - wird dieses blank geleckt - jedenfalls von Tommi. Fini ist da ein wenig unordentlicher.









Danach erfolgt der Wechsel. Man muss ja gucken, ob der andere nicht was besseres hatte.





Dummerweise hat Fini dabei das Nachsehen und Tommi kann sich freuen, er findet nämlich noch achtlos liegengelassene Krümel.



Ja ja, so ist das Leben...

Ansonsten ist hier nicht viel passiert. Aber ehrlich gesagt, war das wieder mal genug Aufregung in der letzten Zeit.

Mein Pullover ist bis auf die Ärmel fertig. Ich muss jetzt aber erst mal einen Schal dazwischenschieben, F. hat ihn sich zum Geburtstag gewünscht. Wär ja doof, wenn ich ihn nicht fertig bekomme bis dahin.

Nächste Woche geht es nach Berlin zum Geburtstag meines Vaters. Wir haben uns Anfang des Monats schon die doofen und absolut sinnlosen Plaketten besorgt, nicht, dass gleich ein übereifriger Bulle in der Nähe ist und uns erwischt.

Heute werde ich dann noch den Kampf mit der Nähmaschine aufnehmen, um die im Sommer gekauften Sofaüberwürfe umzuarbeiten. Jetzt reicht ein Schutz für die Sitzflächen. Mal gucken, ob sie will, bis jetzt wollte die Nähmaschine nur, wenn W.´s Eltern in der Nähe waren.

Und zum Schluß noch der Spruch aus dem literarischen Katzenkalender. Genau genommen die letzten beiden, letzte Woche gab es ja keinen.

"Hans betrachtete seinen Kater lange. Dann sagte er seufzend: "Also schön! Ich weiß zwar nicht, wozu es gut ist, aber du sollst die Stiefel, die du unbedingt haben willst, bekommen."" - Gebrüder Grimm, Das Märchen vom gestiefelten Kater

"Wenn Katzen sich gegenseitig lecken, weiß man nie genau, ob es Zuneigung, Genuss oder ein Angriff auf die Halsschlagader ist" - Helen Thomson

In diesem Sinne - einen schönen Sonntag gewünscht!
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Sonntag, 3. Februar 2008

Hier ist es...

... Winter geworden - jedenfalls seit gestern. Und eigentlich auch nur ein bißchen. Auf jeden Fall ist es kalt und etwas spärlicher Schnee liegt rum. Ich hoffe, dass das Zeug heute im Laufe des Tages wieder verschwindet und es über Nacht Plusgrade bleiben - ich hasse es, auf glatten Straßen zu fahren.

Die Woche ist im üblichen Rhythmus verrannt, wir hatten recht viel zu tun und somit ist schon wieder Freitag gewesen, ohne dass man es merkt.

Dieses Wochenende haben wir uns nichts vorgenommen, außer das Übliche halt wie Wohnung putzen. So konnte ich gestern zusammen mit Fini ein wenig Sonne auf dem Balkon tanken.



Heute muss ich endlich meine Steuererklärung fertig machen, ich hänge im Vergleich zum letzten Jahr um einen Monat hinterher.

Ansonsten ist nach dem Mittagessen geplant, zwei Stündchen vor der Glotze zu hängen und "Goodbye Deutschland" zu schauen. Ich sehe das ausgesprochen gerne und schaue es extra nicht am Dienstag, damit ich es Sonntag nachmittag gucken kann, wo sonst eh nichts kommt.
Also wenn ich das Geld hätte, würde ich wohl auch schon längst in Kanada sitzen und von dort schreiben. Aber nicht zu weit im Norden, da sind mir die Winter eindeutig zu hart. Schon an der Grenze zur USA, damit man mal ins Nachbarland zum Shoppen fahren kann.
Aber aufgrund des mangelnden Kleingeldes wird das wohl nichts werden. Und soweit ich weiß habe ich auch keine reiche Erbtante, die demnächst das Zeitliche segnen wird.

Mein Pullover ist mittlerweile schon zu einem Drittel fertig. Jedenfalls bin ich schon bei der Rückseite. Ich bin immer noch gespannt, ob nachher alle Teile zusammenpassen.

So, Fini nervt und will beschäftigt werden, ich muss also.

Noch schnell der Spruch aus dem literarischen Katzenkalender: "Meine Hobbys sind Lesen, Mäusefangen und Dekoration" - Anonym - und allen einen schönen Sonntag gewünscht!
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Sonntag, 27. Januar 2008

Gestern...

... sind wir in den Garten gefahren, um meinen Eltern zu helfen, den Schuppen abzureißen. Mein Vater wußte davon nichts, wir wollten ihn überraschen. Meine Mutter war natürlich eingeweiht, hielt aber dicht. Dummerweise ist er am Freitag schon rausgefahren und hat ungeplanterweise angefangen, den Schuppen in seine Einzelteile zu zerlegen. Das ging wohl auch ziemlich schnell, denn das Teil war schon lange Zeit ziemlich holzwurmbelastet.
Den neuen Schuppen hatte er schon in den letzten Monaten gebaut. Der sieht wirklich schick aus und ist direkt am Haus dran. Er lässt sich auch problemlos in ein zweites Zimmer umwandeln, falls da mal Bedarf besteht.

Trotzdem der Schuppenabriß schon vollzogen war, sind wir gestern rausgefahren. Arbeit würde sich schon finden lassen.
Mein Vater war ziemlich überrascht, uns im Garten zu sehen, freute sich aber über uns als freiwillige Helfer. Zusammen entfernten wir jede Menge Steine aus dem Boden, damit meine Mutter ihre Heidelbeersträucher an die alte Schuppenstelle pflanzen konnte. Bei der Gelegenheit fand W. einen Kühlschrank, den einer der Vorbesitzer da verbuddelt hatte. Daneben war noch etwas, wahrscheinlich eine Kühltruhe oder so. Was die Leute auch alles in der Erde verbuddeln!
Wir füllten dann noch Erde auf und dann war die Arbeit für diesen Tag auch schon getan.

Nach dem Mittagessen ging es wieder nach Hause, nicht jedoch, ohne vorher einen Stopp im dortigen Einkaufszentrum zu machen und sich mit hier nicht zu erwerbenden regionalen Genußmitteln einzudecken.

Gegen drei Uhr nachmittags waren wir dann wieder zu Hause und konnten noch ein wohlverdientes Mittagsschläfchen machen. Die Gartenluft macht immer so müde.

Weil ich mal wieder die Kamera vergessen hatte, musste W.´s Handy herhalten, um ein Bild von dem ungewöhnlichen Storchennest zu machen, an dem wir auf dem Weg zur Autobahn vom Garten aus immer vorbeikommen.



Ich hoffe, man erkennt, was es ist.

Abends gucken wir dann noch "I am Legend" und ich muß sagen, ich hatte mir mehr von dem Film versprochen. Die Vorschau klang super, der Film aber war irgendwie doof. So langatmig und genaugenommen ist nicht wirklich was passiert. Und das Ende war auch doof. Sehr enttäuschend.

Freitag abend hatten wir das "Bourne-Ultimatum" geguckt und der war wirklich klasse. Den zweiten Teil hatten wir gar nicht gesehen, aber das war auch nicht nötig. Der ist wirklich zu empfehlen, sehr temporeich und total spannend.

Weil das Finchen ja genausoeine Frostbeule wie ihr Frauchen ist, habe ich mir etwas für sie ausgedacht. Ich baue ihr ja immer aus meiner Bettdecke ein Nest und darüber kommt noch eine kuschlige Decke, damit sie mir nicht ihre ganzen Haare ins Bett macht. Das mag sie sehr gerne, nichtsdestotrotz krabbelt sie ab und zu auf die Heizung, um ihre Eisbeine zu wärmen.
Da Frauchen das Problem mit den Eisbeinen kennt und dagegen eine Wärmflasche immer sehr angebracht ist, bekommt Finchen jetzt auch immer eine Wärmflasche in ihr Nest. Als Fußbodenheizung sozusagen. Das findet sie echt klasse. Sie mag gar nicht mehr aufstehen.
Gestern musste ich sie um halb zwölf aus dem Bett schmeißen, damit ich auch mal endlich schlafen gehen konnte.



Meine Mutter meint, dass ich sie damit hoffentlich nicht so verpimpern würde, aber was soll ich machen, wenn das Finchen friert. Sie hatte noch bis zum Sommer etwas mehr auf den Rippen und sah von oben schon leicht ballförmig aus. Also wurde sie durch ausgeklügelte Fütterung wieder auf Normalfigur gebracht und jetzt fehlt ihr anscheinend der Winterspeck. Aber besser so, als Herzverfettung.
Allerdings ist mir hier oben auch immer wesentlich kälter als in Berlin-Nähe. Die Luft hier ist feuchter und von daher friert man eher. Da kann man die Heizung noch so hoch drehen.
Na ja, jetzt friert die Kleine nicht mehr so und das ist wichtig.

Ansonsten bin ich mit dem Pullover ein wenig weiter gekommen. Jetzt komme ich in die Höhe der Armausschnitte, ich bin gespannt, ob die Arme nachher auch vernünftig dran passen. Ich lasse mich überraschen.



Und zum Schluß wieder einmal der Spruch der Woche aus dem literarischen Katzenkalender:
"Aber hauptsächlich wollte ich Holly von ihrem Kater berichten. Ich hatte mein Versprechen gehalten, ich hatte ihn gefunden... Flankiert von Topfpflanzen... saß er am Fenster eines warm aussehenden Zimmers; ich fragte mich, wie sein Name lauten mochte, denn ich war sicher, dass er jetzt einen hatte, sicher, dass er irgendwo angekommen war, wo er hingehörte." - Truman Capote

Schön, oder?

So, ich muß noch schnell Haare waschen, denn dann fängt Lindenstraße an. Ich wünsche euch einen schönen Restsonntag und eine nicht so stürmische neue Woche!
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Sonntag, 20. Januar 2008

Diese Woche...

... ist nicht wirklich viel passiert.

Ich habe mit einem Pullover angefangen, allerdings nicht wie ursprünglich geplant mit einem für mein Patenkind, sondern mit einem für mich, weil es einfacher mit den richtigen Maßen ist. Wenn man nicht die Original-Wolle wie aus der Anleitung verwendet, haut das mit den Maschenangaben nicht richtig hin und man muß es sich selber ausrechnen. Mein Patenkind sehe ich zu selten, um dauernd Maß zu nehmen. Aber Frau kann ja auch ständig neue Klamotten gebrauchen...



Dann habe ich mit meiner Steuererklärung angefangen und bin ziemlich sauer über die dämlichen Diskussionen über die Pendlerpauschale. Wenn die das mit der Kürzung echt durchkriegen, bekomme ich 400 Euro weniger zurück. Als Arbeitnehmer ist man doch echt nur noch gearscht.

Wo wir schon dabei sind, werde ich gleich auch noch meine Krankenkasse wechseln. Die haben jetzt ziemlich erhöht und wenn man es genau nimmt, weiß ich gar nicht, warum. Man muß doch eh fast alles selber beim Arzt bezahlen. Das macht unterm Strich zwar auch nur ein paar Euro pro Monat, wenn ich die Krankenkasse wechsel, aber übers Jahr gesehen läppert sich das. Bei den gestiegenen Kosten muß man ja sehen, wo man bleibt.

Gestern waren wir dann in einer größeren Stadt hier in der Nähe. Ich wollte mal gucken, was es da so für Läden gibt. Bei uns gibt es nur Supermärkte, Bäcker und Fleischer und in der nächstgrößeren Stadt bekomme ich zwar alles für die Katzen, Billigklamotten und Baumarktbedarf, aber auf Dauer ist das ja auch nicht gerade befriedigend. Nach Hamburg zu fahren ist zu weit, außerdem haben die da ein arges Problem mit den Parkplätzen.
In der Stadt gestern gibt es eine richtige Fußgängerzone mit netten Läden. Sogar ein Kaufhaus ist da. Und zwei Wollläden. Also wenn ich gekonnt hätte, wie ich gewollt hätte...
Aber die Vernunft hat gesiegt. Ich habe genug Wolle hier und die aus dem Wollladen ist einfach nur unglaublich teuer. Ich habe mir nur Maschenmarkierungsringe und zwei Wollnadeln gekauft, die brauche ich für den Pullover.

Es war mal wieder schön, hier rauszukommen und ein wenig durch die Geschäfte zu stöbern. Wir haben zwar auch sonst nichts weiter gekauft, aber wir brauchen ja auch nichts. Aber wenn doch, dann weiß ich jetzt, wo ich hingehen kann.

Die beiden Katzen sind auch recht gut drauf. Tommi wird in seinem hohen Alter immer alberner. Die ernste Katze von früher ist schon ziemlich verschwunden. Anscheinend tut es alten Kerlen doch gut, wenn sie ein junges Mädel an ihrer Seite haben. Vorhin habe ich ihn erwischt, wie er eine Pflanze massakrieren wollte.



Die Beiden haben ja jede Menge Spielzeug. Viel zu viel eigentlich, aber immer, wenn man etwas neues sieht, nimmt man es mit. Zu Weihnachten haben sie auch noch was von meinen Eltern bekommen. Letztens habe ich schon mal aussortiert und einen Teil an das Katzenschutzheim gegeben. Bei uns liegt es ja doch nur rum.
Das schönste Spielzeug momentan ist ein Faden. Der hängt an einem Werbegeschenk-Jojo und animiert sogar die faule Fine zum Spielen, wie man auf folgenden Bildern sehen kann.











Aber auch Tommi ist dem Faden nicht abgeneigt und hat Spaß beim Jagen und drauf-rumkauen.











Nächsten Samstag werden wir wohl in den Garten fahren, mein Vater will den alten Schuppen abreißen und wir wollen helfen. Hoffen wir mal, dass es nicht zu kalt wird und vor allen Dingen nicht regnet.

Ansonsten gibt es nichts zu berichten - ich muss jetzt noch ein wenig mit Finchen spielen, damit sie endlich ihren wohlverdienten Mittagsschlaf antreten kann. Irgendwie ist sie heute nicht müde und irgendwann wird sie dann zickig. Sehr anstrengend sowas.

Zum Schluß noch der Spruch der Woche aus dem literarischen Katzenkalender:

"Dicken Lisbeth war ein hinreißender Siammix in stattlich praller Fußballform. Flink und behende, aber bäuchlings mit eingebautem Wischmop. Wo Lisbeth langschleifte, wuchs kein Staub mehr." - Claudia Rusch

In diesem Sinne - einen schönen Restsonntag und eine schöne Woche!
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Sonntag, 13. Januar 2008

Ich hatte...

... irgendwann letztes Jahr am Ferrero-Simpsons-Gewinnspiel teilgenommen. Eher durch Zufall darauf gestoßen, dachte ich mir, schaden könne es ja nichts und wie es das Schicksal so wollte, wurde mir im Dezember mitgeteilt, dass ich etwas gewonnen hätte. Was, wurde nicht verraten, aber diese Woche kam dann ein Paket hier an.



Wie man sich vorstellen kann, war die Freude groß, da Monopoly an sich ein schönes Spiel ist und wir beide die Simpsons auch gerne sehen.

Die Figuren sind natürlich auch auf die Simpsons abgestimmt. Wir haben Bart, Lisa, Marge, Homer, Mr. Burns und Krusty den Clown.



Und fast alles, was man aus der Serie kennt, ist auf dem Spielfeld vertreten.







Es gibt kein Geld mehr, dafür ein Teil, was ein wenig an einen Taschenrechner erinnert, in den man Plastikkarten einschiebt, auf die man dann die gewonnenen Beträge bucht oder von denen man abbucht. Grundsätzlich eine nette Idee, allerdings ist es auf Dauer ganz schön nervig, ständig die Karten in die verschiedenen Schlitze zu schieben. Wenn man Geld bekommt, muß die Karte in den linken Schlitz des Gerätes, wenn man welches verliert, muss sie in den rechten Schlitz. Ich bin der Meinung, mit einer Plus- und Minustaste wäre das ganze wesentlich einfacher gewesen.

Ansonsten haben wir noch zwei falsch gedruckte Karten gefunden.





Falls das nicht bei allen Spielen so ist, könnten die irgendwann mal richtig Geld unter Sammlern bringen. Also schön vorsichtig behandeln. ;o)

Dann habe ich gestern unser neues Sofa bestellt. Wir haben uns jetzt entschieden und ich hoffe, es ist so, wie wir uns es vorgestellt haben.



Allerdings nicht in terrakotta, sondern in braun. Terrakotta würde zwar jetzt sehr gut passen, aber vielleicht entscheide ich mich in einem Jahr, das Wohnzimmer in grün mit lila Punkten und gelben Streifen zu dekorieren, dann passt es nicht mehr. Braun ist da wesentlich neutraler.
Es gab noch beige, aber das ist eine zu undankbare Farbe, zumal mit schwarzen Katzen.

Wir haben uns Stoffproben schicken lassen, denn es wurde mit zwei unterschiedlichen Stoffen angeboten. Der eine war hundert Euro teurer und ehrlich gesagt, hätte ich gedacht, dass er etwas stabiler ist. Aber nachdem ich die Proben mit einer Schere und Holzspiessern bearbeitet hatte, um Katzenkrallen zu simulieren, stellte sich heraus, dass der teure Stoff Schrott ist. Sollte eine Katze reinkrallen, ist sofort ein Loch da, bei dem preiswerteren Stoff sieht man gar nichts. Gut, der Schere hat natürlich keiner lange standgehalten, aber der teure Stoff franst am Loch aus und der preiswertere nicht.





Auch gut, Geld gespart.

Dann können wir endlich unseren Telefonanbieter wechseln. Bisher kam hier aufs Land nur die Telekom, mittlerweile sind auch die anderen da. Bei der Telekom zahlen wir 50 Euro jeden Monat, haben DSL 3000, welches langsamer ist als das DSL 1000, das wir früher bei Tiscali hatten und haben zwar eine Telefonflat, die gilt allerdings nur für das Telekom-Netz. Da die meisten unserer Leute keine Telekom mehr haben und man sowieso sonst nicht weiß, wer Telekom hat und wer nicht, kommt immer noch Geld zu den 50 Euro hinzu. Bei dem neuen Anbieter zahlen wir nur 30 Euro und können ins gesamte Festnetz umsonst telefonieren. Viel besser also. 20 Euro im Monat sind eine Menge Geld, wenn man es so sieht, haben wir auf 2 Jahre die Hälfte der neuen Couch wieder drin.

Am Freitag auf dem Weg nach Hause habe ich gemerkt, dass ich auf dem Land lebe. Auf der Landstraße habe ich gesehen, dass vorne ein Auto mit Warnblinker stand. Irgendwie war es da auch ziemlich voll, erst dachte ich, es hätte einen Unfall gegeben, beim Näherkommen allerdings entpuppte sich der Auflauf als eine Schafherde. Da zog tatsächlich ein Schäfer mit einer riesigen Schafherde die Landstraße entlang. Ausweichen ging nicht, die Herde war so groß, dass sie die komplette Landstraße einschließlich des Fußgängerweges in Beschlag nahm. Also stehen bleiben und die Viecher um sich rum vorbeilatschen lassen. Es ist schon ein sehr komisches Gefühl, wenn man von unzähligen Schafen umgeben ist, die beim Vorbeilaufen ständig gegen das Auto rempeln und doof glotzen.

Letzte Woche habe ich dann endlich meinen Schal fertig bekommen.



Ich glaube, jetzt bin ich langsam mit dem Thema Schal durch. Ich muss nur noch einen weißen für meine Freundin machen und dann werde ich mich mal an einen Pullover wagen. Ach so, vorher mache ich noch eine Mütze. Um genauer zu sein heute. Einfach mal so, um zu testen, wie das geht.

So, und zum Schluß noch der neue Spruch aus dem Katzenkalender:

Die Liebe zwischen Menschen und Katzen ist die rätselhafteste Art von Liebe, die mir je widerfahren ist. - W.F. Hermans

In diesem Sinne - euch allen ein schöner Sonntag gewünscht!
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Samstag, 5. Januar 2008

Es hat...

... ein wenig gedauert, diesen Beitrag zu veröffentlichen, da ich Probleme mit dem Hochladen der Bilder hatte, von daher ist das Weihnachtsthema schon wieder out, aber was muss, das muss.

Unser eigentliches Weihnachten war ja erst am 1. Feiertag, denn da wollte die fast gesamte Familie vorbeikommen. Die Tage vorher haben wir die Wohnung gewienert und aufgeräumt. Ich suche immer noch die Stoffbeutel, weil ich nicht mehr weiß, wo ich die hingepackt habe. Den Weihnachtsbaum habe ich schon am 22. aufgebaut und ich finde, er ist dieses Jahr auch sehr schön geworden. Ein Bild davon findet sich im letzten Beitrag.

Am Dienstag dann mussten wir nur noch den Tisch aufbauen und dekorieren. Größer hätte er allerdings nicht sein dürfen, dann hätte er nicht mehr ins Wohnzimmer gepasst.





Gegen halb elf kamen meine Eltern und wir holten die Bescherung nach. Mir war dieses Jahr nichts weiter als die neue CD der Ärzte eingefallen, was ich mir wünschen könnte und so mussten sich meine Eltern etwas einfallen lassen. Das ist auch gelungen und es war mal wieder sehr schön, sich komplett überraschen zu lassen und nicht vorher zu wissen, was man bekommt.

Zwei meiner gestrickten Schals haben in meinen Eltern einen neuen Abnehmer gefunden, die zwar vorher immer gemeint hatten, sie bräuchten keine, wo sie die aber gesehen haben, dann doch haben wollten. Und mittlerweile habe ich die Info bekommen, dass die viel wärmer wären als gekaufte. ;o)

Bald darauf waren auch W.´s Eltern hier und anschließend kam noch H. mit meinem Patenkind.

Ich hatte ja Weihnachtsmützen besorgt, weil ich die irgendwie lustig fand. Und erstaunlicherweise setzte auch fast jeder eine auf. Dieses musste natürlich fotografisch festgehalten werden. Weil ich denke, dass nicht jeder damit glücklich ist, sein Foto im Internet zu finden, habe ich mal die lustigen schwarzen Vierecke eingebaut. Wer das trotzdem doof findet, soll sich bei mir beschweren...



















Die Bescherung für die Kleine machten wir nach dem Mittagessen und am allermeisten freute sie sich über die Bücher. Hose und T-Shirts, die sie von ihrer Mama noch bekommen hatte, waren völlig uninteressant. Das wird sich wohl in ein paar Jahren ändern. Über ihren Schal hat sie sich aber trotzdem gefreut und gleich umgebunden.



Am späten Nachmittag fuhren unsere Eltern wieder nach Hause und nur H. blieb mit der Kleinen da. Sie wollten erst am nächsten Tag zu H.´s Oma weiterfahren. Zuerst bauten wir den Tisch wieder ab, damit das Wohnzimmer wieder normal benutzbar war.
Der Abend war dann mit Wein und Harry Potter im TV recht gemütlich.

Am Donnerstag fuhr ich mit W. los, um in diversen Möbelhäusern die Couchgarnituren in Augenschein zu nehmen. Resultat: zu klein, zu hässlich oder zu teuer.
Am Freitag ging es zur Domäne und das Resultat blieb das gleiche.
Wir überlegen nämlich die Anschaffung eines neuen Sitzmöbels, diesmal allerdings mit verbreiterter Sitzfläche zum gemütlichen lümmeln. Und groß genug soll sie auch sein, jeder soll langgestreckt liegen können und die Katzen sollen noch dazwischen passen. Außerdem soll sie noch vernünftige Seitenteile haben und nicht so so doofe Kissen, wo man sich nicht mal abstützen kann. Und strapazierfähiger Bezug soll es auch sein - Katzenkrallen sind ganz schön zerstörerisch. Gar nicht so einfach.

Sonntag ging es wieder nach Berlin, denn W.´s Mutter hatte Geburtstag. Wir blieben allerdings nicht sooo lange, sondern fuhren gegen fünf wieder nach Hause, weil ich mir doch ein wenig Sorgen um das Finchen machte.

Am Freitag war es ihr nicht so gut gegangen, irgendwie war sie ziemlich matt gewesen. Sie wollte nicht mal Trockenfutter haben, obwohl sie sonst dafür morden würde. Also wieder zum Tierarzt und neue Spritze bekommen. In der Nacht zum Samstag hatte sie ganz schlimmen Durchfall, was eine Desinfizierung des gesamten Bades zur Folge hatte. Allerdings ging es ihr an dem Tag wieder gut, sie hatte Appettit, trank gut und viel und war ziemlich normal drauf. Bis zum Abend jedenfalls. Eine Nebenwirkung der Antibiotikaspritzen bei Katzen soll ja sein, dass sie trockene Haut bekommen. Das muss fürchterlich jucken, jedenfalls kam sie abends aus dem Schlafzimmer gestürzt und rannte wie ein angestochenes Huhn durch die Wohnung. Sie leckte sich das Fell, fauchte, raste los. Es gelang kaum, sie zu beruhigen. Sie war schon völlig fertig und hechelte. Armes Vieh!
W. kam dann auf die Idee, ihr Öl ins Fell zu reiben. Das haben wir dann auch gemacht und nach einer Weile wurde sie ruhiger. Und glücklicherweise ist der Juckreiz bis jetzt auch nicht mehr aufgetaucht.

Mittlerweile scheint sie wieder gesund zu sein. Jedenfalls zeigt sie keine Anzeichen, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei. Übrigens habe ich sie jetzt doch mit der Kamera erwischt, wie sie sich auf die schmale Wohnzimmerheizung quetscht, wenn ihr kalt ist...



Silvester haben wir beschlossen, nicht großartig zu feiern und zu Hause zu bleiben. Als langsam die Knallerei losging, scharrten sich dann die Katzen um mich und suchten Schutz. Die mögen das ja gar nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Beiden sich ausgesprochen gut gehalten haben. Normalerweise fängt Fine sofort an zu knurren und versteckt sich unter meinem Schreibtisch. Das war dieses Jahr gar nicht. Sie saß nur die ganze Zeit vor mir auf der Couch oder auf meinen Beinen und war still. Erst um Mitternacht wurden die Beiden unruhiger und als Tommi dann ängstlich in den Flur rannte, rannte Fine hinterher. Als es etwas ruhiger geworden war, kam Fine sogar raus auf den Balkon. Als dann allerdings eine Rakete in Sichtweite explodierte, rannte sie schleunigst wieder ins Wohnzimmer. Dort allerdings drehte sie sich nochmal um und knurrte die Rakete an. So macht man das als Tiger.

Mittlerweile habe ich schon wieder drei Tage Arbeit hinter mir und der Urlaub scheint irgendwie schon ewig lange her zu sein. Es war aber glücklicherweise recht ruhig auf Arbeit, jedenfalls was das Telefon betrifft. Weil ich es vorher vergessen hatte, habe ich ein Bild von unserer Weihnachtsuhr gemacht, die irgendwann demnächst aber wohl einem neuen Motiv weichen muss, denn Weihnachten ist ja vorbei.



Ansonsten hätte ich noch einen Spruch aus einem literarischen Katzenkalender, den meine Kollegin aus der alten Firma mir zu Weihnachten geschickt hat. Der ist echt niedlich - schöne Bilder und manch wahrheitsgetreuer Spruch. Für KW 1 hätten wir ein englisches Sprichwort: Für eine Katze gibts nur eins - meins!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!
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Montag, 24. Dezember 2007

...



An alle, die mir für 2007 die besten Wünsche gesendet haben - das hat überhaupt nix gebracht.
Schickt mir für 2008 bitte entweder Geld, Alkohol oder was zum Kiffen. Danke! ;o)

In diesem Sinne... Frohes Fest!


Und nicht zu vergessen einen fleissigen Weihnachtsmann heute abend...






Also dann...

Frohe Weihnachten!

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Donnerstag, 20. Dezember 2007

Aufgrund...

... meiner Erkältung begann mein Urlaub schon zwei Tage früher und schon jetzt kann ich sagen, dass ich soweit erholt bin, dass ich gar keinen Mittagsschlaf mehr brauche. Ist doch schon mal gut. ;o)

Aber wie es anscheinend dieses Jahr so üblich ist - immer wenn ich Urlaub habe, wird jemand krank. Im letzten Urlaub war es ja W., der sich unbedingt mal als Stromableiter nutzen lassen musste, diesmal ist es Finchen, die am Dienstag plötzlich Blut im Urin hatte. Alle paar Minuten ist sie aufs Klo gerannt und hat sich hingehockt. Es kamen aber immer nur ein paar blutige Tropfen raus. Armes Vieh!

Also Adresse vom Tierarzt bei der Nachbarin besorgt und abends mit W. und einer aufgrund des Transports jammernden Fine dorthin gedüst. Wir kamen auch sofort dran und Fine zeigte der Tierärztin, wie gut sie fauchen kann. Ich dachte, sie wehrt sich mehr, aber außer fauchen bot sie nichts weiter. Dafür fixierte sie mich die ganze Zeit mit großen, ängstlichen Augen und krabbelte auf mich zu, als die Tierärztin von ihr ab ließ. Liebes Finchen!
Nach einer Spritze mit Antibiotika und noch irgendetwas krampflösendem - die natürlich mit bösem Fauchen quittiert wurde - sprang sie zurück in ihre Box. Wenn das auch mal so zu Hause funktionieren würde - da müssen wir sie immer mit Gewalt reinstopfen.
Jedenfalls meinte die Tierärztin, wenn sie bis morgen nicht pullern würde, müsse sie in die Tierklinik, wo ihr ein Katheter gelegt werden würde. Das habe ich Finchen weitererzählt und gottseidank pullerte sie am nächsten Tag richtig viel und ohne Blut.
Nichtsdestotrotz musste sie gestern abend wieder zum Tierarzt, um sich die nächste Antibiotikaspritze abzuholen und heute abend dann nochmal. Aber dann soll es das gewesen sein. Sie wird nicht sehr erfreut sein, wenn sie nachher mitbekommt, dass sie schon wieder zum Tierarzt muss, aber es nutzt ja nichts.

Fasziniert war ich von Finchens Vertrauen in mich. Egal, was der Tierarzt mit ihr angestellt hat, sie hat sich komplett auf mich konzentriert und Schutz gesucht. Obwohl ich sie ja dorthin gebracht habe. Tommi hätte dieses Vertrauen nicht, da bin ich mir sicher. Aber na ja, ist halt mein kleines Mädchen.

Ansonsten habe ich endlich den Schal für mein Patenkind fertig. Mittlerweile ist er schon gewaschen und eingepackt. Ich hoffe, sie freut sich. Und wenn nicht, ist er immerhin rosa. ;o)



Auch die selbstgetrockneten Orangenscheiben sind fertig und warten darauf, irgendwie auf der Festtafel verteilt zu werden.



Dieses Jahr werde ich mal versuchen, Rotkohl selber zu machen. Laut einem gefundenen Rezept muss er erst einmal 24 Stunden in Zitronen-/Limettensaft und braunem Zucker ziehen. Das tut er hier gerade.



Morgen dann kann ich ihn weiterverarbeiten. Wir werden ihn am Wochenende ausprobieren und wenn er schmeckt, dann mache ich welchen zur Ente, ansonsten nehmen wir den aus dem Glas. Mal gucken, mehr als schiefgehen kann es ja nicht.

Heute ist W. dann endlich aus der Reha entlassen worden. Aus den geplanten 3 Wochen sind 8 geworden und ich glaube, wenn jetzt nicht Weihnachten vor der Tür gestanden hätte, dann würde er noch länger bleiben müssen.
Vor ein paar Wochen hat ihm die Trulla von der Berufsgenossenschaft noch gesagt, dass er, wenn er seinen Arm wieder 80 Prozent einsetzen kann, als gesund entlassen wird und dann sofort zum Arbeitsamt marschieren darf, um sich arbeitslos zu melden.
Frechheit! Wie soll er sich so einen neuen Job besorgen? Aus der Reha heraus nicht möglich, weil er ja offiziell das Gelände nicht verlassen durfte. Und Hilfestellung wollte die Berufsgenossenschaft nicht geben.
W. hat dann mit seinem Arzt darüber gesprochen und der hat dann noch einmal mit der Berufsgenossenschaft geredet. Plötzlich hat ihm die Trulla gesagt, dass er nach der Reha krank geschrieben wird, seine Therapie ambulant weiter bekommt und sich in Ruhe um einen neuen Job kümmern kann. Na also, geht doch!

Lustigerweise wird dieses Jahr da gar nichts mehr passieren, erst in der zweiten Januarwoche geht es mit der Reha wieder los. Dann haben sich die Sehnen und Bänder wieder soweit versteift, dass alles noch länger dauert. Was solls, bezahlen müssen die das ja.

Heute ist hier das Wetter ganz grau und nasskalt, sehr ungemütlich also. Das Finchen fror trotz immerhin 19 Grad im Wohnzimmer doch ein wenig, so dass sie sich bäuchlings auf die Heizung legte. Dummerweise war das Frauchen zu langsam oder die Fine zu schnell, denn so fotografieren lassen wollte sie nicht.



Tommi fror nicht, allerdings hat der ja auch mehr Fell, was er ausgiebig und gerne putzt,



während das Finchen nach erhöhter Raumtemperatur ein Nickerchen hielt.



Ansonsten verwundert mich ein wenig, wie artig sie momentan ist. Normalerweise spastet sie morgens und abends ein Weilchen mit peitschendem Schwanz und fauchender Vorderseite durch die Gegend und will beachtet werden. Seit Dienstag ist sie unglaublich lieb und normal. Dabei kann man jetzt nicht erkennen, dass es durch ihre Blasenentzündung wäre. Sie hat kein Fieber, hat guten Appetit, trinkt gut, ist aufmerksam und verschmust und so halt ganz normal, bloß eben ohne ihre Mackeanfälle. Seltsam! Also ich habe nichts dagegen, wenn das anhalten würde. Die letzten zwei Tage faucht nur Tom, wenn Fine vom Tierarzt wiederkommt. Er hatte schon die Panik bekommen, als ich die Transportbox vom Boden geholt habe, damit sie Raumtemperatur bekommt, denn da oben ist es eisig.
Tom war dann erst mal verschwunden und nach langem Suchen habe ich ihn in meinem Schrank wiedergefunden.
Ich glaube, er war ziemlich froh, dass er da nicht reingestopft wurde, aber nichtsdestrotrotz hat er erst Fine und dann mich angefaucht, als wir vom Tierarzt kamen. Später hat er Fine noch Prügel angedroht, die Kleine wußte gar nicht, wie ihr geschah. Anscheinend riecht Tierarzt nicht wirklich gut, dabei war er in seinen neun Lebensjahren erst zweimal beim Tierarzt. Da hat Fine schon mehr durch...

Morgen werden wir erst einmal losziehen, um den Tisch zu besorgen und die benötigten Getränke. Ich habe keine Lust, mich Samstag zu den ganzen Irren zu gesellen, die glauben, dass die Supermärkte nur noch diesen Tag aufhaben und dann nie wieder. Das ist mir echt zu blöd.

Am Wochenende ist dann Großputz angesagt und Montag werde ich den Baum schmücken. Aufgebaut ist er schon, damit er sich entfalten kann. Vielleicht hilft es ja. Dienstag früh müssen wir dann das halbe Wohnzimmer leerräumen, damit die Tafel aufgebaut werden kann und dann geht der Wahnsinn ja schon los. Ich freu mich.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen schon mal einen schönen vierten Advent, denn der kommt vorher. ;o)
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Sonntag, 9. Dezember 2007

Dieses Jahr...

... verabschiedet sich genauso, wie es gekommen ist - mit Krankheiten.

Am Mittwoch hatte ich den ganzen Tag Ohrenschmerzen, allerdings nur auf einem Ohr. Ein Schmerz, der mir völlig unbekannt war und den ich deswegen mit Sorge beobachtet habe. Nachmittags dann hatte ich das Gefühl, dass das Ohr irgendwie zu war, also sind wir nach der Arbeit beim Arzt vorbeigefahren. Eigentlich wollte ich nur gucken, was der für Öffnungszeiten hat, aber da er gerade aufgemacht hatte, sind wir gleich da geblieben. Der Arzt stellte dann eine Mittelohrentzündung fest und verordnete Antibiotika. Außerdem haben die mir noch jede Menge Blut abgezapft, um mal zu gucken, ob die anderen Werte in Ordnung sind. Davon gehe ich aus, denn im August war alles noch schick.

Ich bin zwar kein Freund von Antibiotika und die Teile schlagen mir ziemlich auf den Magen, aber auf eine richtige Mittelohrentzündung hatte ich auch keine Lust. Abends habe ich dann noch eine Quarkpackung auf´s Ohr gemacht - eingewickelt in ein Leinentuch versteht sich, denn mein Heilpraktiker hat mir mal erzählt, dass Quark Entzündungen aus dem Ohr zieht. Irgendwas hat es gemacht, denn am nächsten Tag waren die Ohrenschmerzen weg. Zwar ist es noch irgendwie zu, aber weh tut es nicht mehr.

Zu allem Überfluss hat sich W. beim Arzt wohl von einem verseuchten Kind Rotz eingehandelt und nebelte mich gestern großzügig mit seinen Viren ein. Heute morgen habe ich es dann gemerkt und jetzt kämpfen wir beide mit der Seuche. Toll!

Na ja, einen Lichtblick gibt es ja - noch eine Woche und dann habe ich zwei Wochen Urlaub. Der ist auch nötig.

Gestern dann hatte W.´s Vater Geburtstag und weil W. dieses Wochenende wieder "Haft"Urlaub hat, sind wir kurzerhand nach Berlin gefahren.

Die Fahrerei ist zwar immer irgendwie nervig, aber trotzdem ist es immer wieder schön, nach Berlin zu kommen. Wenigstens kennen wir uns da aus, auch wenn sich alles rasant verändert.
Schon von der Autobahn aus kann man den Fernsehturm sehen.



So konnten wir auch das Paulchen wiedersehen. Das letzte Mal war er ja noch ein Baby, mittlerweile ist ein schöner, stattlicher Kater daraus geworden. Ich hätte ihn doch selber nehmen sollen. ;o)

Ich finde, er sieht aus wie Tommi, nur eben mit eisblauen Augen, rosa Nase, weißem Fell und noch nicht ganz so kräftig. Ein wirklich hübsches Vieh, wenn auch noch ab und zu ein bißchen wild.



Und wer kann diesen Augen schon wiederstehen?





Die Gunst der Stunde nutzend waren wir auch noch gleich einkaufen, denn wenn wir z. B. etwas Vernünftiges zum Anziehen haben wollen, müssen wir nach Hamburg reinfahren, was wir aber nicht machen, weil wir irgendwie keine Lust auf die ewige Parkplatzsuche haben.
Von W.´s Eltern aus waren wir in fünf Minuten zu Fuss bei C&A und konnten für uns beide Jeans und noch das eine oder andere benötige Kleidungsstück besorgen.

Zum Kaffee kam dann noch W.´s Bruder mit Familie und Boxer Lira vorbei. Die war übrigens auch schon mal niedlicher. Aber ein Hund, dessen Zähne vorgucken und wo die Zunge an der Seite raushängt, ist nicht gerade eine Augenweide. Na ja, da kann das Vieh ja nichts für - lieb ist sie trotzdem.

Dem Kater war der Hund nicht so wirklich geheuer, trotzdem hat er sich im Laufe des Abends immer näher an den Hund herangetraut. Mutig, der kleine Kerl.



Abends konnte man dann vom Balkon aus die vielen Lichter bestaunen. Das sind wir ja auf dem Dorf nicht mehr gewöhnt. Bei uns ist es nachts dunkel, nicht so in Berlin.







Übrigens hat sich in der Ecke kaum jemand an dieser komischen Aktion, fünf Minuten das Licht ausschalten, beteiligt.

Kurz nach acht sind wir wieder Richtung Heimat gefahren und ich bin noch nicht mal auf der Autobahn eingeschlafen - ist ja auch kein Wunder, denn ständig musste ich das Lenkrad halten, weil W. seine Bazillen in Taschentücher umgesiedelt hat.

Na gut, hoffen wir mal, dass bis Weihnachten wieder alles vorbei ist.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen schönen 2. Advent!
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Sonntag, 2. Dezember 2007

Viel zu tun...

... die letzte Zeit. Zum Einen musste das Geschenk für H.´s 30. Geburtstag vorbereitet werden, der in der nächsten Woche ist. Zwar werden wir uns wohl erst Weihnachten sehen, aber bis auf den letzten Drücker wollte ich auch nicht warten.

Sie bekommt von mir einen vernünftigen Kochtopf und einen Teil meiner Rezeptesammlung. Dazu muss man wissen, dass sie überhaupt nicht kochen kann. Wie mein Patenkind bei dem Futter, was H. zusammenbraut, dermaßen gut gedeien konnte, ist mir bis heute ein Rätsel. Das wird wohl daran liegen, dass sie die Woche über im Kindergarten ernährt wird und H. praktisch jedes Wochenende mit ihr irgendwelche Leute besucht und dort natürlich auch Mittag isst.
Als sie letztens mal bei uns war, fand sie, dass W.´s Gulasch ausgesprochen lecker war und wollte das Rezept haben. Sie hat es auch tatsächlich zu Hause ausprobiert und erzählte mir später, dass sie festgestellt hat, nicht mal einen vernünftigen Kochtopf zu haben.
Und schon war die Idee für ihr Geburtstagsgeschenk geboren.
Der Kochtopf wurde mittlerweile schon geliefert und die Rezepte sind mit Hilfe meiner Mutter zusammengestellt und laminiert. Jetzt muss ich sie nur noch auf Arbeit binden und dann kann das als Grundwissen-Kochbuch fungieren.
Ich hoffe, sie freut sich, auch wenn das eher ein praktisches Geschenk ist. Aber das Kind wird älter und will auch mal was anderes essen außer Kartoffelbrei mit Gemüse. Und falls sie doch mal auf die Idee kommt, sich wieder einen Mann ins Haus zu holen, sollte man den auch bekochen können. Jedenfalls am Anfang, bis er hoffentlich selber den Spaß am Kochen entdeckt. ;o)

Dann haben meine Eltern am 1. Weihnachtsfeiertag ihren Besuch angekündigt. Normalerweise haben wir bisher immer Heiligabend zusammen gefeiert, aber dieses Jahr passt es irgendwie nicht. Mein Vater kommt früh aus der Nachtschicht, da kann man ihm nicht zumuten, danach noch 3 Stunden Auto zu fahren und wir können nicht hin, weil W. noch kein Auto fahren darf und ich mir die Fahrt hin und zurück an einem Tag auch nicht unbedingt zutrauen möchte. Also gerade zurück, so im Dunkeln auf der Autobahn, wo mir doch immer die Augen zufallen... Weihnachten wollte ich eigentlich nicht sterben.

Also dann am 1. Feiertag. Und weil Weihnachten ein Familienfest ist, habe ich W.´s Eltern auch noch dazu eingeladen. Die kommen gleich mit Oma. Sind wir also sieben Mann. Erst später fiel mir ein, dass wir da ein kleines Platzproblem haben. Wir haben keinen Esstisch, sondern nur den normalen Couchtisch. Mit ein bißchen drängeln passt man da zu fünft ran, aber sieben geht gar nicht.
Also hin und her überlegt, was man da machen könnte und dann sind wir auf die Idee gekommen, ein paar Holzböcke und eine Holzplatte aus dem Baumarkt zu holen und schon haben wir eine lange Tafel. Praktischerweise lässt die sich danach platzsparend auf dem Boden verstauen und bei Bedarf wieder hervorholen. Blieb nur noch das Problem mit den Stühlen. Wir haben nur zwei Balkonstühle, ansonsten nur die beiden Bürostühle, reicht also auch nicht. Aber meine Eltern haben glücklicherweise noch 6 Stühle auftreiben können, so dass auch das gelöst ist.

In der letzten Woche haben wir dann Tischdecken und allerlei Kram für Weihnachten besorgt. Außerdem einen künstlichen Weihnachtsbaum, weil mein Gewissen es nicht verantworten kann, dass ein echter Baum stirbt, nur damit er zwei Tage bei mir im Wohnzimmer steht. Danach stört er und fliegt sowieso raus. Da meine Mutter letztes Jahr fünf Christbaumkugeln für einen Baum ein wenig mager fand, haben wir auch noch neue besorgt, diesmal aber in orange, weil das besser ins Wohnzimmer passt. Sogar eine Spitze haben wir gekauft, die selbstgebastelte vom letzten Jahr kam auch nicht so gut an. Und auch die Kugeln sind aus Plaste, denn Glas ist mir mit den Katzen zu gefährlich.

Außerdem mussten Weingläser besorgt werden, weil ich nur vier habe. Zum Entenbraten muss es aber Wein geben, finde ich. Na ja, irgendwie war eine Menge Kram zu besorgen, jetzt fehlen uns eigentlich nur noch die Holzböcke und die Tischplatte, aber das holen wir erst kurz vorher.

Vielleicht kommt H. mit meinem Patenkind auch noch, sie wußte es noch nicht so genau. Denn wenn man es genau nimmt, gehört sie auch zur Familie. H. kenne ich seit 16 Jahren und da sie nie eine richtige eigene Familie hatte, wurde sie damals von meinen Eltern gerne "aufgenommen". Sie war jedenfalls die einzige Freundin, die immer zu Besuch kommen durfte und auch heute noch Kontakt zu meinen Eltern hat. Und ihre Tochter ist mein Patenkind, also halt irgendwie Familie.

Jedenfalls freue ich mich schon auf Weihnachten. Das wird bestimmt ein lustiger Tag und ich schätze mal, bei der Menge an Leuten wird keinem langweilig.

W. ist ja eigentlich ein Weihnachtsmuffel aber hat erstaunlicherweise die ganzen Weihnachtseinkäufe ohne zu Murren mitgemacht. Ihm blieb ja auch irgendwie gar nichts anderes übrig, weil er immer noch in der Reha ist - was auch noch ein Weilchen dauern kann, weil die Ärzte wöchentlich die Dauer verlängern und man der Aussage, "noch 10 Tage" nicht wirklich trauen kann, da es diese Woche dann plötzlich hieß "noch 14 Tage" - und ich ihn jeden Abend auf dem Weg nach Hause einsammel. Die meisten Sachen haben wir auf dem Weg nach Hause besorgt und er musste dann halt mitkommen. Er ließ sich sogar zu der Äußerung hinreißen, dass ihm Kienäppel am Weihnachtsbaum gefallen würden. Na, wenn er sich nicht mal noch vom Weihnachtsfieber anstecken lässt...

Für die Tischdeko wollte ich ein paar Orangenscheiben besorgen, beim Preis allerdings verging mir das wieder. Da wollten die doch tatsächlich fünf Euro - 10 Mark - für haben. Das war insgesamt nicht mal eine ganze Orange.
Zu Hause dachte ich dann, das können wir auch selber machen. Gesagt, getan.

Gestern abend sahen die noch so aus



und heute schon so



Ich schätze mal, bis Weihnachten sind die ausgetrocknet. ;o)

Dann muss ich irgendwie noch den Schal für mein Patenkind fertig bekommen, aber dazu habe ich noch 3 Wochen Zeit.

Und nur noch zwei Wochen arbeiten, dann liegen zwei Wochen Urlaub vor mir. Ich hoffe, das wird ein richtig schöner, erholsamer Urlaub ohne irgendwelchen Streß und ohne irgendwelche Hiobsbotschaften. Der letzte war ja nicht so wirklich erholsam.

So, ich muss dann mal wieder...

Einen schönen 1. Advent wünsche ich euch allen. Hier schüttet es übrigens schon den ganzen Tag und der eingeplante Weihnachtsmarktbesuch ist heute buchstäblich ins Wasser gefallen. Bei so einem Wetter jagt man ja nicht mal einen Hund vor die Tür...
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Mittwoch, 21. November 2007

Nachdem...

... die letzten drei Wochen auf Arbeit jede Menge los war, war es heute zur Abwechslung mal ausgesprochen ruhig.

Nun, wenn es ruhig wird, muss man sich seine Beschäftigung selber suchen und wir haben sie gefunden.

Ich muss dazu sagen, als ich in der Firma anfing, war das Büro total langweilig und mit kahlen, weißen Wänden versehen. Mittlerweile sind es da aus wie in einem Kinderzimmer. Überall hängt irgendetwas buntes und witziges an den Wänden, aber immerhin verbringt man dort die meiste Zeit des Tages und man muss sich dort wohl fühlen. Oder besser gesagt, meine Kollegin und ich.

Sie hat auch eine Menge witziger Ideen, bloß an der Umsetzung ist es früher wohl immer gescheitert. Und wenn man zwei Kindsköpfe zusammensetzt, kommt zum Beispiel so etwas wie die heute gestaltete Uhr zustande:



Wir finden sie saukomisch. In zwei Wochen wird daraus ein Weihnachtsmann und das Konzept für den Osterhasen haben wir auch schon.

Na ja, irgendwie muss man sich die Zeit ja vertreiben.

Am Wochenende dann habe ich meinen zweiten Schal fertig bekommen und das war auch höchste Eisenbahn. Durch Hamburg fegt ein eisiger Wind und ein warmer Schal ist da von ziemlichem Nutzen.



Die bestellte Wolle ist auch eingetrudelt und schon fast komplett verplant.



Ich werde mich nach Weihnachten mal an einem Kinderpullover für mein Patenkind versuchen. Mal gucken, ob es einfach umzusetzen ist oder ob ich daran verzweifle und mich auf die Produktion von weiteren Schals verlagere.

Ansonsten haben wir gestern erfahren, dass W. noch weitere 10 Tage in der Reha bleiben muss, auch wenn er jetzt schon die Nase voll hat.
Eigentlich hat ihm sein Arm bzw. die Schulter schon gar nicht mehr so wirklich weh getan, allerdings seit gestern nicht mehr. Da waren diese medikamentengeilen Ärtze nämlich der Meinung, dass er jetzt auch mal irgendwas bekommen soll, denn die Einnahme von Schmerzmitteln und zusätzlichen Medikamenten gegen die Nebenwirkungen hat er ja verweigert. Ging ja auch so ganz gut.
Gestern haben sie ihm eine fette Spritze aufgedrängelt, ohne zu sagen, was da wirklich drin ist. Das war Cortison, wie er später herausfand.
Danach war ihm erst einmal schwindlig und jetzt tut der Arm und die Schulter wieder schön weh. Eigentlich sollte er die Spritzen weiter bekommen, allerdings hat er darauf keine Lust. Kann ich verstehen.

Ansonsten gibt es nicht wirklich viel neues, die Woche plätschert so vor sich hin. Aber morgen ist ja schon Donnerstag und dann ist Freitag und dann haben wir schon wieder Wochenende. Also alles halb so schlimm.

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende euch allen!
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Sonntag, 18. November 2007

Ideen...

... muss man haben.

So wie der Gestalter dieser Website.

Guckst du hier.

Ein paar Sekunden solltet ihr der Seite schon Zeit lassen, bevor es beginnt...
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Sonntag, 11. November 2007

Jeder, der eine...

... Katze hat, wird diese Szene wiedererkennen...
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Wie Tommi...

... schon erzählt hat, hatten wir ja ein kleines Madenproblem. Freitag abend habe ich dann noch eine von diesen unwillkommenen Untermietern gefunden. Die wollte die Wand hochkrabbeln. Daran konnte ich sie gerade noch hindern und zu einem kleinen Fotoshooting überreden, bevor sie das Zeitliche segnen durfte.



Ich hoffe, das war jetzt die letzte. Jedenfalls habe ich heute die Vorratsschränke ausgeräumt, desinfiziert und alles angebrochene weggeworfen. Ich habe keine Lust, mich mit fetten Brummern oder was auch immer das mal werden sollte, auseinanderzusetzen.

Da meine Operation jetzt drei Monate her ist, darf ich auch wieder Sport machen. Mit Badminton will ich erst wieder anfangen, wenn W.´s Reha zuende ist, weil mir das doch ein wenig zu stressig wird. Dadurch, dass ich W. jeden Tag hinbringe und abhole, bedeutet das, ich bin wesentlich später zuhause und muss früher aufstehen. Und dann nach dem Badminton erst wieder um 22 Uhr zu Hause zu sein, ist mir zu spät.
Um aber jetzt endlich wieder irgendwas zu machen, habe ich mich im nahegelegenen Fitneßstudio umgeschaut. Allerdings ist mir eine Mitgliedschaft mit 12 Monaten Bindung und 54 Euro im Monat doch ein wenig zu teuer, zumal ich gar nicht weiß, ob ich in drei Monaten überhaupt noch Lust dazu habe. Ich bin ja auch nur ein kleines Faultier.
Aber es gibt noch die Möglichkeit, ohne Mitgliedschaft an Einzelkursen teilzunehmen. Auch wenn da die Auswahl recht dürftig ist. Ich habe mich jedenfalls für IndoorCycling entschieden. Das klang ganz vernünftig.

Am Mittwoch war dann mein erster Kurs und so entspannt, wie ich gedacht habe, ist das gar nicht. Jedenfalls ist es mit normalem Fahrrad fahren nicht zu vergleichen. Alleine schon deshalb, weil eine 25-kg-Schwungscheibe das Vorderrad ersetzt. Also einfach mal anhalten ist da nicht. Dann hat man einen Vorturner, der 40 Minuten lang versucht, einen bewußtlos vom Fahrrad kippen zu sehen. Es gibt da Jumps und Liegestütze, verschiedene Widerstandsstufen, fahren im Stehen und rückwärts fahren. Als ich endlich wieder absteigen durfte, hatte ich Puddingknie und die anschließenden Dehnungsübungen waren deshalb nicht wirklich einfach.

Am Donnerstag dann hatte ich die heftigsten Muskelkater meines Lebens. Der ist auch immer noch nicht weg. Allerdings nur in den Oberschenkeln, aber das reicht schon. W. jedenfalls hat seinen Spaß daran, wie ich versuche, Treppen abwärts zu krauchen. Das dauert jetzt ein wenig und erinnert selbst mich an eine 80-jährige Oma.
Na wie auch immer. Ich hoffe, nächsten Mittwoch sind meine Muskeln wieder in Ordnung und tun danach auch nicht mehr so weh.

Ansonsten erzählte meine Mutter gestern, dass es in Berlin schneit und schickte mir auch gleich ein Bild.



Bei uns war da noch strahlender Sonnenschein, wenn es auch kalt war.

Heute morgen allerdings wurde ich wach, weil das Licht irgendwie anders war. Und zwar aus diesem Grund...



Jetzt hat es uns auch erwischt. Da es wohl die nächsten Tage eher kälter als wärmer werden soll, kann das dann auch noch öfter vorkommen. Na toll.

Die Katzen haben bis jetzt noch kein Interesse an dem Schnee gezeigt und nun ist eh zu spät, der ist nämlich wieder weg.

Dafür habe ich sie wieder erwischt, wie sie sich gerade gegenseitig an die Gurgel springen wollten. Komischerweise hören sie sofort auf, wenn sie fotografiert wurden. Anscheinend haben sie was gegen Beweisfotos.



So, jetzt muss ich noch schnell das Geschenk für meine Kollegin einpacken, die hatte nämlich gestern Geburtstag. Und dann kommt ja schon wieder Lindenstraße. Was ein Streß! ;o)
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Donnerstag, 8. November 2007

Tommi schreibt einen Brief...

Liebes ......-Team!

Mein Name ist Tommi, ich bin ein neunjähriger schwarzer Kater, der sein Frauchen so gut erzogen hat, dass sie nur noch ........ oder ......... kauft. Besonders gerne mag ich die Sorten mit Soße – an dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich (und auch meine fünfjährige Katzenfreundin Finchen) sehr erfreut wären, wenn ihr mehr Sorten mit Soße auf den Markt bringen würdet.

Aber darum geht es hier eigentlich gar nicht. Ich habe jetzt nämlich ein Problem mit euch. Oder genauer gesagt, mein Frauchen. Die hat nämlich gestern in eurem Trockenfutter eine Made entdeckt. Eine kleine, dicke, weiße Made. Das fand sie ausgesprochen eklig. Mich würde es ja nicht so stören, mein Frauchen aber hat sich da ein bisschen albern.

Die Trockenfutterpackung war beim Kauf völlig unbeschädigt und nach dem Öffnen füllt sie das Trockenfutter in ein luftdicht verschlossenes Glas, damit wir nicht klauen können. Wenn es nach uns ginge, würden wir uns nämlich fast ausschließlich von Trockenfutter ernähren, aber da ich ein Problem mit dem Trinken habe, gibt es das nur auf Zuteilung. Diese Maden können also nicht bei uns in das Trockenfutter gekommen, sondern müssen schon vorher drin gewesen sein.

Jedenfalls nahm sie gestern eine Handvoll Trockenfutter aus dem Glas, um es mir zu geben, als da besagte Made aus der Handvoll Trockenfutter fiel. Ihr könnt euch vorstellen, dass es sich dann mit meiner Trockenfutterration erledigt hatte. Allerdings erging es der Made nicht besser, die durfte dann nämlich in der Kanalisation schwimmen lernen.

Mein Frauchen hat in den letzten Tagen schon mal zwei Maden von der Wand gepflückt, die sahen genauso aus und sie konnte sich nicht erklären, wo die herkamen. Jedenfalls bis gestern abend. Die muss sie mir schon mal mit dem Trockenfutter gegeben haben und da ich nur geflügelte Insekten fresse, aber diese langsamen Maden mich langweilen, habe ich sie natürlich leben gelassen.

Jedenfalls ist mein Frauchen jetzt etwas angewidert, weil sie die ganzen Vorratsschränke nach noch nicht entdeckten Maden absuchen muss. Unser Trockenfutter hat sie auch gestrichen, jedenfalls bis neues besorgt ist.
Sie hat gesagt, wenn sie noch mal Maden im Trockenfutter entdeckt, dann kauft sie das nicht mehr. Das würden Finchen und ich sehr schade finden, von daher hoffen wir, dass der ungewollte Eiweißzusatz in der nächsten Packung nicht auch zu finden ist und wir nicht irgendetwas anderes vorgesetzt bekommen.

In diesem Sinne

mit hoffnungsvollen Grüßen

Tommi (und natürlich auch von Finchen)
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Auch das muss sein...



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Grinsekatze3

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Alles klar, Auszeiten braucht jeder mal... Hab mir...
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Nein, alles ist in Ordnung....
Nein, alles ist in Ordnung. Ich bin momentan nur ziemlich...
Peanut77 - 17. Mrz, 18:32

Um es mit den Worten der Ärzte zu sagen...

Ich weiß nicht was ich sagen soll, mein Gott jetzt gehst du gleich. Bitte geh noch nicht, bleib noch ein bisschen hier, ich muss dir noch was sagen, nur die Worte fehlen mir.



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Die wollen doch nur spielen!


















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Zuletzt aktualisiert: 24. Apr, 16:29