Es hat...

... ein wenig gedauert, diesen Beitrag zu veröffentlichen, da ich Probleme mit dem Hochladen der Bilder hatte, von daher ist das Weihnachtsthema schon wieder out, aber was muss, das muss.

Unser eigentliches Weihnachten war ja erst am 1. Feiertag, denn da wollte die fast gesamte Familie vorbeikommen. Die Tage vorher haben wir die Wohnung gewienert und aufgeräumt. Ich suche immer noch die Stoffbeutel, weil ich nicht mehr weiß, wo ich die hingepackt habe. Den Weihnachtsbaum habe ich schon am 22. aufgebaut und ich finde, er ist dieses Jahr auch sehr schön geworden. Ein Bild davon findet sich im letzten Beitrag.

Am Dienstag dann mussten wir nur noch den Tisch aufbauen und dekorieren. Größer hätte er allerdings nicht sein dürfen, dann hätte er nicht mehr ins Wohnzimmer gepasst.





Gegen halb elf kamen meine Eltern und wir holten die Bescherung nach. Mir war dieses Jahr nichts weiter als die neue CD der Ärzte eingefallen, was ich mir wünschen könnte und so mussten sich meine Eltern etwas einfallen lassen. Das ist auch gelungen und es war mal wieder sehr schön, sich komplett überraschen zu lassen und nicht vorher zu wissen, was man bekommt.

Zwei meiner gestrickten Schals haben in meinen Eltern einen neuen Abnehmer gefunden, die zwar vorher immer gemeint hatten, sie bräuchten keine, wo sie die aber gesehen haben, dann doch haben wollten. Und mittlerweile habe ich die Info bekommen, dass die viel wärmer wären als gekaufte. ;o)

Bald darauf waren auch W.´s Eltern hier und anschließend kam noch H. mit meinem Patenkind.

Ich hatte ja Weihnachtsmützen besorgt, weil ich die irgendwie lustig fand. Und erstaunlicherweise setzte auch fast jeder eine auf. Dieses musste natürlich fotografisch festgehalten werden. Weil ich denke, dass nicht jeder damit glücklich ist, sein Foto im Internet zu finden, habe ich mal die lustigen schwarzen Vierecke eingebaut. Wer das trotzdem doof findet, soll sich bei mir beschweren...



















Die Bescherung für die Kleine machten wir nach dem Mittagessen und am allermeisten freute sie sich über die Bücher. Hose und T-Shirts, die sie von ihrer Mama noch bekommen hatte, waren völlig uninteressant. Das wird sich wohl in ein paar Jahren ändern. Über ihren Schal hat sie sich aber trotzdem gefreut und gleich umgebunden.



Am späten Nachmittag fuhren unsere Eltern wieder nach Hause und nur H. blieb mit der Kleinen da. Sie wollten erst am nächsten Tag zu H.´s Oma weiterfahren. Zuerst bauten wir den Tisch wieder ab, damit das Wohnzimmer wieder normal benutzbar war.
Der Abend war dann mit Wein und Harry Potter im TV recht gemütlich.

Am Donnerstag fuhr ich mit W. los, um in diversen Möbelhäusern die Couchgarnituren in Augenschein zu nehmen. Resultat: zu klein, zu hässlich oder zu teuer.
Am Freitag ging es zur Domäne und das Resultat blieb das gleiche.
Wir überlegen nämlich die Anschaffung eines neuen Sitzmöbels, diesmal allerdings mit verbreiterter Sitzfläche zum gemütlichen lümmeln. Und groß genug soll sie auch sein, jeder soll langgestreckt liegen können und die Katzen sollen noch dazwischen passen. Außerdem soll sie noch vernünftige Seitenteile haben und nicht so so doofe Kissen, wo man sich nicht mal abstützen kann. Und strapazierfähiger Bezug soll es auch sein - Katzenkrallen sind ganz schön zerstörerisch. Gar nicht so einfach.

Sonntag ging es wieder nach Berlin, denn W.´s Mutter hatte Geburtstag. Wir blieben allerdings nicht sooo lange, sondern fuhren gegen fünf wieder nach Hause, weil ich mir doch ein wenig Sorgen um das Finchen machte.

Am Freitag war es ihr nicht so gut gegangen, irgendwie war sie ziemlich matt gewesen. Sie wollte nicht mal Trockenfutter haben, obwohl sie sonst dafür morden würde. Also wieder zum Tierarzt und neue Spritze bekommen. In der Nacht zum Samstag hatte sie ganz schlimmen Durchfall, was eine Desinfizierung des gesamten Bades zur Folge hatte. Allerdings ging es ihr an dem Tag wieder gut, sie hatte Appettit, trank gut und viel und war ziemlich normal drauf. Bis zum Abend jedenfalls. Eine Nebenwirkung der Antibiotikaspritzen bei Katzen soll ja sein, dass sie trockene Haut bekommen. Das muss fürchterlich jucken, jedenfalls kam sie abends aus dem Schlafzimmer gestürzt und rannte wie ein angestochenes Huhn durch die Wohnung. Sie leckte sich das Fell, fauchte, raste los. Es gelang kaum, sie zu beruhigen. Sie war schon völlig fertig und hechelte. Armes Vieh!
W. kam dann auf die Idee, ihr Öl ins Fell zu reiben. Das haben wir dann auch gemacht und nach einer Weile wurde sie ruhiger. Und glücklicherweise ist der Juckreiz bis jetzt auch nicht mehr aufgetaucht.

Mittlerweile scheint sie wieder gesund zu sein. Jedenfalls zeigt sie keine Anzeichen, dass irgendetwas nicht in Ordnung sei. Übrigens habe ich sie jetzt doch mit der Kamera erwischt, wie sie sich auf die schmale Wohnzimmerheizung quetscht, wenn ihr kalt ist...



Silvester haben wir beschlossen, nicht großartig zu feiern und zu Hause zu bleiben. Als langsam die Knallerei losging, scharrten sich dann die Katzen um mich und suchten Schutz. Die mögen das ja gar nicht. Allerdings muss ich sagen, dass die Beiden sich ausgesprochen gut gehalten haben. Normalerweise fängt Fine sofort an zu knurren und versteckt sich unter meinem Schreibtisch. Das war dieses Jahr gar nicht. Sie saß nur die ganze Zeit vor mir auf der Couch oder auf meinen Beinen und war still. Erst um Mitternacht wurden die Beiden unruhiger und als Tommi dann ängstlich in den Flur rannte, rannte Fine hinterher. Als es etwas ruhiger geworden war, kam Fine sogar raus auf den Balkon. Als dann allerdings eine Rakete in Sichtweite explodierte, rannte sie schleunigst wieder ins Wohnzimmer. Dort allerdings drehte sie sich nochmal um und knurrte die Rakete an. So macht man das als Tiger.

Mittlerweile habe ich schon wieder drei Tage Arbeit hinter mir und der Urlaub scheint irgendwie schon ewig lange her zu sein. Es war aber glücklicherweise recht ruhig auf Arbeit, jedenfalls was das Telefon betrifft. Weil ich es vorher vergessen hatte, habe ich ein Bild von unserer Weihnachtsuhr gemacht, die irgendwann demnächst aber wohl einem neuen Motiv weichen muss, denn Weihnachten ist ja vorbei.



Ansonsten hätte ich noch einen Spruch aus einem literarischen Katzenkalender, den meine Kollegin aus der alten Firma mir zu Weihnachten geschickt hat. Der ist echt niedlich - schöne Bilder und manch wahrheitsgetreuer Spruch. Für KW 1 hätten wir ein englisches Sprichwort: Für eine Katze gibts nur eins - meins!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes Wochenende!
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Peanut77 - 3. Jul, 20:58
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mothervirus - 3. Jul, 18:47
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Ich denk an euch und drück die Däumchen...!...
mothervirus - 30. Jun, 16:44
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muss daran liegen, dass in 1,52 Euro ca. 86 Cent Ökosteuer...
Coombs - 30. Jun, 11:12

Um es mit den Worten der Ärzte zu sagen...

Ich weiß nicht was ich sagen soll, mein Gott jetzt gehst du gleich. Bitte geh noch nicht, bleib noch ein bisschen hier, ich muss dir noch was sagen, nur die Worte fehlen mir.



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Zuletzt aktualisiert: 3. Jul, 21:23