Na dann...
... wollen wir mal.
Anfang April hatte F. ihren 30. Geburtstag und hat aus diesem Anlass beschlossen, keine schnöde Wohnungsparty zu machen sondern mit der Partytram und insgesamt 30 Leuten eine Stadtrundfahrt durch Berlin zu machen.
Es war auch ganz witzig. Um 19 Uhr ging es los und wir fuhren von Lichtenberg zum Alex, wo die Bahn zwei Runden drehte, um danach über Mitte nach Pankow und Buchholz zu fahren. Dort wurde an die armen Raucher gedacht, die dann endlich aus der Bahn konnten, um ihrer Sucht zu fröhnen, bevor es nach Prenzelberg ging, wo die Fahrt dann auch nach zweieinhalb Stunden zu Ende war. Die Party ging dann noch bei ihr zu Hause weiter, wir aber verabschiedeten uns, weil wir wieder Richtung Heimat wollten. Dauert ja auch ein Weilchen. Wir haben aber auch nichts verpasst, weil dort nur wieder irgendwelche Gesellschaftsspiele im Vordergrund standen und das ist ja nicht so unser Ding.
Aber ansonsten war es schön, vor allen Dingen ist es erschreckend, wie drastisch sich der Alex verändert hat. Kaum zwei Jahre nicht mehr da, erkennt man kaum noch was wieder. Ein paar Bildchen habe ich auch geknipst, auch wenn die aus der Bahn etwas verschwommen sind. Aber was soll´s, irgendwie sehen die trotzdem lustig aus.










F. hatte sich einen weißen, langen Schal gewünscht, den ich ihr dann auch gestrickt habe. Obwohl ich sagen muß, nur weiß zu stricken ist ja ganz schön langweilig. Sie hatte ihn dann erst in der Wohnung ausgepackt und laut ihrer Aussage wurde er allseits bewundert. Versteh ich zwar nicht, war ja nur ein langweilig weißer Schal, aber wem´s gefällt. Jedenfalls meinte einer, dass der ja an den Rändern gar nicht so kruppelig wäre. Seine Freundin strickt auch und hat ihm einen gemacht, der aber wohl an den Rändern eben kruppelig ist. Er will auch einen richtigen haben. Den Auftrag habe ich aber nicht angenommen, weil ich mich bei dem anderen schon ziemlich gelangweilt habe.
Für die Wollreste ist es auch was gefunden. Man kann ja so putzige Wolltiere machen. Zwei Schweine, einen Hasen – der allerdings ziemlich hässlich ist, zwei Kücken und zwei Meerschweinchen habe ich schon gemacht. Dummerweise nicht alles fotografiert, aber ein paar schon.


Dieses Jahr haben wir es endlich mal geschafft, in Hamburg auf den Frühjahrsdom zu gehen, was auch ganz witzig war. Zwar alles ganz schön überteuert, aber das macht man ja auch nicht alle Tage. Wir sind mit der wilden Maus gefahren, in der Geisterbahn gewesen und mit dem Riesenrad einen Ausblick auf Hamburg gehabt. Aus diesem komischen Greifautomaten konnten wir dann auch noch zwei Mitbringsel erbeuten – Ping und Pong.

Es gab die auch noch in rosa, aber die waren zu weit unten.
Im April waren wir dann mit meiner Kollegin und ihrem Freund bei Mario Barth in der Color Line Arena. W. hat mich von Arbeit abgeholt und wir sind direkt dorthin gefahren, weil sich der Weg nach Hause nicht gelohnt hätte. Meine Kollegin hatte schon Feierabend und wollte mit ihrem Freund später kommen, aber es reicht ja auch, wenn die eine Hälfte früh da ist. Das war auch gut, denn vor der Halle waren schon Menschenmassen. Wir standen dann in einer Riesenschlage und dachten schon, wir kriegen nur noch ganz schlechte Plätze. Letztendlich hatten wir dann aber doch Glück, denn wir saßen der Bühne genau gegenüber. Zwar war es ganz schön weit weg, aber dafür waren neben der Bühne große Monitore angebracht, so dass man die Mimik von Mario Barth – die ja recht wichtig ist – gut sehen konnte.
Ich weiß nicht, wie viele Leute in die Arena reinpassen, es müssen aber verdammt viele sein.


Das Programm kannten wir zwar schon aus dem Fernsehen, aber witzig war es trotzdem. Ein paar Sachen waren dabei, die wir noch nicht kannten.



Alles in allem hat es sich gelohnt, ich würde mir aber beim nächsten Mal nicht unbedingt vorher die Show im Fernsehen angucken.
Trotzdem sind wir zu dem Schluß gekommen, dass wir Kurt Krömer noch wesentlich besser finden als Mario Barth. Der ist nämlich so schön böse und rotzfrech. Meine Kollegin und ihr Freund kommen mit dem Humor nicht klar, aber die kommen halt aus Hamburg und nicht aus Berlin.
Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für W. habe ich dann gesehen, dass Kurt Krömer im September nach Hamburg kommt. Also gleich zwei Tickets geordert und W. einen Gutschein gebastelt, weil die Karten nicht so schnell geliefert wurden. Und man soll es nicht glauben, aber damit habe ich es echt geschafft, dass W. sich wirklich mal gefreut hat und total überrascht war. Er hatte nur Angst, dass wir in der ersten Reihe sitzen, weil die Leute in der ersten Reihe bei Kurt Krömer oftmals echt zu leiden haben.
Aber wir sind weiter hinten, von daher besteht keine Gefahr – hoffe ich mal.
Was gab es sonst noch?
Ach ja. Zu W.´s Geburtstag kamen seine Eltern vorbei und hatten seine Tochter und die Nichte im Gepäck. Damit sich die Kindern in der Wohnung nicht langweilen und vor allen Dingen nicht so lange die Katzen quälen können, schlugen wir vor, zur Eisdiele zu marschieren und anschließend auf einen Reiterhof zu gehen. Dort hatten wir am Vortag angerufen und ein Reittermin war nicht zu bekommen, dafür aber wollte man uns den Reiterhof zeigen.
Die Kinder zeigten sich auch sofort begeistert – sie wussten ja nicht, dass der Fußmarsch insgesamt so circa 6 km lang war. Zwischendurch gab es dann auch zwei Sitzstreiks, die allerdings nichts brachten und endloses Gejammer, dass die Beine sie nicht mehr tragen würden – Stadtkinder!
Auf dem Reiterhof angekommen war es dafür aber super interessant – auch wenn W.´s Eltern das nicht miterleben durften, weil sie einen Kilometer vor dem Ziel schlapp gemacht hatten. Eine Stunde wurden wir rumgeführt und uns die ganzen Pferde gezeigt. Außerdem gab es noch jede Menge anderes Viehzeug – Hunde, Katzen, Kaninchen, Enten und Puten. Bei der Gelegenheit reservierte ich mir gleich einen Termin zum Reiten. Das hatte ich noch nie gemacht und wollte schon immer mal wissen, wie das ist.
Also ging es am nächsten Wochenende wieder zum Reiterhof. Um das Pferd gütlich zu stimmen, habe ich ihm noch ein paar Möhren mitgebracht. Fand es auch toll. Nach dem Putzen – man glaubt gar nicht – wie schmutzig so ein Pferd ist – und Anlegen des ganzen Krimskrams, was ein Pferd so braucht, durfte ich dann endlich reiten. Na ja, sicherlich ohne Zügel und den ganzen Kram und irgendwie war das auch mehr eine Gymnastikstunde, aber Spaß hat es allemal gemacht. Denn die Reitlehrerin meinte, nicht das Pferd müsse trainiert werden, denn es kann ja schon alles, sondern der Reiter müsse lernen, sich auf das Pferd einzustellen. Hat sie ja auch nicht unrecht.





Leider ist das Pferd schon ziemlich ausgebucht, so dass es nicht so einfach ist, dort einen neuen Termin zu bekommen. Aber irgendwann wird es sicherlich noch mal klappen.
Die letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub, was auch echt nötig war und zumindest in der ersten Woche war das Wetter hier ja auch traumhaft. Aber zuerst ging es am 01. Juni nach Berlin. Das lang ersehnte Ärzte-Konzert stand an. Erst fuhr ich aber zu H. und sogar mein Patenkind war noch kurz da, bevor es der Papa abholte. Zwei Stunden später fuhren wir dann zu einem Kumpel, der mitkommen wollte. F. und ihren Freund wollten wir erst in der Wuhlheide treffen, dort sollte das Konzert stattfinden. Die Wuhlheide ist ein riesiger Freizeitpark, mitten im Wald und mit jeder Menge Kram für Kinder.
In die Wuhlheide passen wohl so um die 17.000 Menschen rein – und das sind echt eine Menge. Demzufolge dauerte der Einlass ziemlich lange. Man muss sich das mal vorstellen – drei Konzerte haben die Ärzte dort an 3 Tagen hintereinander gegeben und alle waren ausverkauft. Im Juli geben sie dort noch mal 3 Konzerte, die sind natürlich auch schon wieder ausverkauft. Das wollen andere erst mal schaffen.
Jedenfalls war es super. Vor der Bühne war eine riesige Freifläche und ansonsten gab es drumherum Tribünen. Wir verzogen uns auf die Tribünen, vor der Bühne stehen nur die verrückten Poger. Unten war es auch extrem staubig und unser Kumpel, der bei Konzerten den Körperkontakt zu anderen Verrückten mag und fast die ganze Zeit vor der Bühne war, sah hinterher aus wie ein Schwein. Von oben bis unten schwarz vor Staub.
Am besten hat uns die „Wall of Death“ gefallen. Da bilden die Leute vor der Bühne eine riesige Freifläche und zu bestimmten Songstellen laufen alle gleichzeitig in die Mitte. Wahnsinn! Kann man sich übrigens bei YouTube angucken, wenn auch oftmals in mieser Qualität.
Um elf war es leider schon wieder vorbei und wir fuhren noch die anderen nach Hause, bevor es zu H. nach Hause ging. Denn zurück nach Hamburg wollte ich in der Nacht nun auch nicht wieder fahren. Am nächsten Tag ging es erst wieder Richtung Heimat, auch wenn ich eigentlich nur bis in den Garten meiner Eltern fuhr. W. kam auch noch dazu und wir hatten alle einen entspannten, sonnigen Gartentag.
Mein Auto ließ ich gleich dort stehen und fuhr mit W. zurück. Es war ziemlich heiß und W. hat wenigstens eine Klimaanlage im Auto.
Am Donnerstag hatten meine Eltern dann Bonnie abgeholt und am Samstag fuhren wir dann natürlich wieder hin, um das neue Familienmitglied willkommen zu heißen. W.´s Eltern kamen auch und später noch H. mit Kind und es war recht lustig. Bonnie fand es auch toll, dass so viele Leute da waren und sie immer einen Spielpartner hatte.
Diese Woche Dienstag waren wir dann schon wieder im Garten, es war immerhin der letzte schöne Tag.
Ansonsten war mein Urlaub recht ruhig, was aber auch so gewollt war. Gestern waren wir noch in Hamburg bei einem Mac-User Treffen. W. hat ja einen Mac und treibt sich da so im Forum rum und wollte gerne mal auf so ein Treffen.
Es war grundsätzlich auch recht nett, wenn auch diese komische Kneipe, in der wir uns getroffen hatten, nicht ganz unser Ding war. Aber die Leute waren ganz nett und der Abend verging recht schnell. Halb drei waren wir dann endlich im Bett und dementsprechend erledigt sind wir dann auch.
Den Katzen geht es grundsätzlich ganz gut. Tom hat sich auf der neuen Couch gut eingelebt und mittlerweile seinen Lieblingsplatz gefunden.

Fine ist so auch ganz gut drauf, auch wenn wir immer noch mit ihrem Blasenproblem zu kämpfen haben. So wie es aussieht, muss sie wohl demnächst geröngt werden, um zu sehen, ob sie nicht einen Tumor oder so in der Blase hat. Aber warten wir erst mal ab, vielleicht ist es ja auch nicht so schlimm.

Um den faulen Katzen nicht alles so leicht zu machen und sie ein wenig vor einen Aufgabe zu stellen, habe ich angefangen, Leckerlis in diverse Gefäße zu packen und sie dann selber überlegen zu lassen, wie sie daran kommen. Die stellen sich auch gar nicht so doof an, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.




Langsam haben sie den Dreh raus und ich glaube, sie haben sogar Spaß dran.
So, jetzt soll es das erst mal gewesen sein mit dem Rückblick. Das Wichtigste ist auch erzählt, der Rest war eh unwichtig. ;o)
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Restsonntag!
Anfang April hatte F. ihren 30. Geburtstag und hat aus diesem Anlass beschlossen, keine schnöde Wohnungsparty zu machen sondern mit der Partytram und insgesamt 30 Leuten eine Stadtrundfahrt durch Berlin zu machen.
Es war auch ganz witzig. Um 19 Uhr ging es los und wir fuhren von Lichtenberg zum Alex, wo die Bahn zwei Runden drehte, um danach über Mitte nach Pankow und Buchholz zu fahren. Dort wurde an die armen Raucher gedacht, die dann endlich aus der Bahn konnten, um ihrer Sucht zu fröhnen, bevor es nach Prenzelberg ging, wo die Fahrt dann auch nach zweieinhalb Stunden zu Ende war. Die Party ging dann noch bei ihr zu Hause weiter, wir aber verabschiedeten uns, weil wir wieder Richtung Heimat wollten. Dauert ja auch ein Weilchen. Wir haben aber auch nichts verpasst, weil dort nur wieder irgendwelche Gesellschaftsspiele im Vordergrund standen und das ist ja nicht so unser Ding.
Aber ansonsten war es schön, vor allen Dingen ist es erschreckend, wie drastisch sich der Alex verändert hat. Kaum zwei Jahre nicht mehr da, erkennt man kaum noch was wieder. Ein paar Bildchen habe ich auch geknipst, auch wenn die aus der Bahn etwas verschwommen sind. Aber was soll´s, irgendwie sehen die trotzdem lustig aus.
F. hatte sich einen weißen, langen Schal gewünscht, den ich ihr dann auch gestrickt habe. Obwohl ich sagen muß, nur weiß zu stricken ist ja ganz schön langweilig. Sie hatte ihn dann erst in der Wohnung ausgepackt und laut ihrer Aussage wurde er allseits bewundert. Versteh ich zwar nicht, war ja nur ein langweilig weißer Schal, aber wem´s gefällt. Jedenfalls meinte einer, dass der ja an den Rändern gar nicht so kruppelig wäre. Seine Freundin strickt auch und hat ihm einen gemacht, der aber wohl an den Rändern eben kruppelig ist. Er will auch einen richtigen haben. Den Auftrag habe ich aber nicht angenommen, weil ich mich bei dem anderen schon ziemlich gelangweilt habe.
Für die Wollreste ist es auch was gefunden. Man kann ja so putzige Wolltiere machen. Zwei Schweine, einen Hasen – der allerdings ziemlich hässlich ist, zwei Kücken und zwei Meerschweinchen habe ich schon gemacht. Dummerweise nicht alles fotografiert, aber ein paar schon.
Dieses Jahr haben wir es endlich mal geschafft, in Hamburg auf den Frühjahrsdom zu gehen, was auch ganz witzig war. Zwar alles ganz schön überteuert, aber das macht man ja auch nicht alle Tage. Wir sind mit der wilden Maus gefahren, in der Geisterbahn gewesen und mit dem Riesenrad einen Ausblick auf Hamburg gehabt. Aus diesem komischen Greifautomaten konnten wir dann auch noch zwei Mitbringsel erbeuten – Ping und Pong.
Es gab die auch noch in rosa, aber die waren zu weit unten.
Im April waren wir dann mit meiner Kollegin und ihrem Freund bei Mario Barth in der Color Line Arena. W. hat mich von Arbeit abgeholt und wir sind direkt dorthin gefahren, weil sich der Weg nach Hause nicht gelohnt hätte. Meine Kollegin hatte schon Feierabend und wollte mit ihrem Freund später kommen, aber es reicht ja auch, wenn die eine Hälfte früh da ist. Das war auch gut, denn vor der Halle waren schon Menschenmassen. Wir standen dann in einer Riesenschlage und dachten schon, wir kriegen nur noch ganz schlechte Plätze. Letztendlich hatten wir dann aber doch Glück, denn wir saßen der Bühne genau gegenüber. Zwar war es ganz schön weit weg, aber dafür waren neben der Bühne große Monitore angebracht, so dass man die Mimik von Mario Barth – die ja recht wichtig ist – gut sehen konnte.
Ich weiß nicht, wie viele Leute in die Arena reinpassen, es müssen aber verdammt viele sein.
Das Programm kannten wir zwar schon aus dem Fernsehen, aber witzig war es trotzdem. Ein paar Sachen waren dabei, die wir noch nicht kannten.
Alles in allem hat es sich gelohnt, ich würde mir aber beim nächsten Mal nicht unbedingt vorher die Show im Fernsehen angucken.
Trotzdem sind wir zu dem Schluß gekommen, dass wir Kurt Krömer noch wesentlich besser finden als Mario Barth. Der ist nämlich so schön böse und rotzfrech. Meine Kollegin und ihr Freund kommen mit dem Humor nicht klar, aber die kommen halt aus Hamburg und nicht aus Berlin.
Auf der Suche nach einem Geburtstagsgeschenk für W. habe ich dann gesehen, dass Kurt Krömer im September nach Hamburg kommt. Also gleich zwei Tickets geordert und W. einen Gutschein gebastelt, weil die Karten nicht so schnell geliefert wurden. Und man soll es nicht glauben, aber damit habe ich es echt geschafft, dass W. sich wirklich mal gefreut hat und total überrascht war. Er hatte nur Angst, dass wir in der ersten Reihe sitzen, weil die Leute in der ersten Reihe bei Kurt Krömer oftmals echt zu leiden haben.
Aber wir sind weiter hinten, von daher besteht keine Gefahr – hoffe ich mal.
Was gab es sonst noch?
Ach ja. Zu W.´s Geburtstag kamen seine Eltern vorbei und hatten seine Tochter und die Nichte im Gepäck. Damit sich die Kindern in der Wohnung nicht langweilen und vor allen Dingen nicht so lange die Katzen quälen können, schlugen wir vor, zur Eisdiele zu marschieren und anschließend auf einen Reiterhof zu gehen. Dort hatten wir am Vortag angerufen und ein Reittermin war nicht zu bekommen, dafür aber wollte man uns den Reiterhof zeigen.
Die Kinder zeigten sich auch sofort begeistert – sie wussten ja nicht, dass der Fußmarsch insgesamt so circa 6 km lang war. Zwischendurch gab es dann auch zwei Sitzstreiks, die allerdings nichts brachten und endloses Gejammer, dass die Beine sie nicht mehr tragen würden – Stadtkinder!
Auf dem Reiterhof angekommen war es dafür aber super interessant – auch wenn W.´s Eltern das nicht miterleben durften, weil sie einen Kilometer vor dem Ziel schlapp gemacht hatten. Eine Stunde wurden wir rumgeführt und uns die ganzen Pferde gezeigt. Außerdem gab es noch jede Menge anderes Viehzeug – Hunde, Katzen, Kaninchen, Enten und Puten. Bei der Gelegenheit reservierte ich mir gleich einen Termin zum Reiten. Das hatte ich noch nie gemacht und wollte schon immer mal wissen, wie das ist.
Also ging es am nächsten Wochenende wieder zum Reiterhof. Um das Pferd gütlich zu stimmen, habe ich ihm noch ein paar Möhren mitgebracht. Fand es auch toll. Nach dem Putzen – man glaubt gar nicht – wie schmutzig so ein Pferd ist – und Anlegen des ganzen Krimskrams, was ein Pferd so braucht, durfte ich dann endlich reiten. Na ja, sicherlich ohne Zügel und den ganzen Kram und irgendwie war das auch mehr eine Gymnastikstunde, aber Spaß hat es allemal gemacht. Denn die Reitlehrerin meinte, nicht das Pferd müsse trainiert werden, denn es kann ja schon alles, sondern der Reiter müsse lernen, sich auf das Pferd einzustellen. Hat sie ja auch nicht unrecht.
Leider ist das Pferd schon ziemlich ausgebucht, so dass es nicht so einfach ist, dort einen neuen Termin zu bekommen. Aber irgendwann wird es sicherlich noch mal klappen.
Die letzten zwei Wochen hatte ich Urlaub, was auch echt nötig war und zumindest in der ersten Woche war das Wetter hier ja auch traumhaft. Aber zuerst ging es am 01. Juni nach Berlin. Das lang ersehnte Ärzte-Konzert stand an. Erst fuhr ich aber zu H. und sogar mein Patenkind war noch kurz da, bevor es der Papa abholte. Zwei Stunden später fuhren wir dann zu einem Kumpel, der mitkommen wollte. F. und ihren Freund wollten wir erst in der Wuhlheide treffen, dort sollte das Konzert stattfinden. Die Wuhlheide ist ein riesiger Freizeitpark, mitten im Wald und mit jeder Menge Kram für Kinder.
In die Wuhlheide passen wohl so um die 17.000 Menschen rein – und das sind echt eine Menge. Demzufolge dauerte der Einlass ziemlich lange. Man muss sich das mal vorstellen – drei Konzerte haben die Ärzte dort an 3 Tagen hintereinander gegeben und alle waren ausverkauft. Im Juli geben sie dort noch mal 3 Konzerte, die sind natürlich auch schon wieder ausverkauft. Das wollen andere erst mal schaffen.
Jedenfalls war es super. Vor der Bühne war eine riesige Freifläche und ansonsten gab es drumherum Tribünen. Wir verzogen uns auf die Tribünen, vor der Bühne stehen nur die verrückten Poger. Unten war es auch extrem staubig und unser Kumpel, der bei Konzerten den Körperkontakt zu anderen Verrückten mag und fast die ganze Zeit vor der Bühne war, sah hinterher aus wie ein Schwein. Von oben bis unten schwarz vor Staub.
Am besten hat uns die „Wall of Death“ gefallen. Da bilden die Leute vor der Bühne eine riesige Freifläche und zu bestimmten Songstellen laufen alle gleichzeitig in die Mitte. Wahnsinn! Kann man sich übrigens bei YouTube angucken, wenn auch oftmals in mieser Qualität.
Um elf war es leider schon wieder vorbei und wir fuhren noch die anderen nach Hause, bevor es zu H. nach Hause ging. Denn zurück nach Hamburg wollte ich in der Nacht nun auch nicht wieder fahren. Am nächsten Tag ging es erst wieder Richtung Heimat, auch wenn ich eigentlich nur bis in den Garten meiner Eltern fuhr. W. kam auch noch dazu und wir hatten alle einen entspannten, sonnigen Gartentag.
Mein Auto ließ ich gleich dort stehen und fuhr mit W. zurück. Es war ziemlich heiß und W. hat wenigstens eine Klimaanlage im Auto.
Am Donnerstag hatten meine Eltern dann Bonnie abgeholt und am Samstag fuhren wir dann natürlich wieder hin, um das neue Familienmitglied willkommen zu heißen. W.´s Eltern kamen auch und später noch H. mit Kind und es war recht lustig. Bonnie fand es auch toll, dass so viele Leute da waren und sie immer einen Spielpartner hatte.
Diese Woche Dienstag waren wir dann schon wieder im Garten, es war immerhin der letzte schöne Tag.
Ansonsten war mein Urlaub recht ruhig, was aber auch so gewollt war. Gestern waren wir noch in Hamburg bei einem Mac-User Treffen. W. hat ja einen Mac und treibt sich da so im Forum rum und wollte gerne mal auf so ein Treffen.
Es war grundsätzlich auch recht nett, wenn auch diese komische Kneipe, in der wir uns getroffen hatten, nicht ganz unser Ding war. Aber die Leute waren ganz nett und der Abend verging recht schnell. Halb drei waren wir dann endlich im Bett und dementsprechend erledigt sind wir dann auch.
Den Katzen geht es grundsätzlich ganz gut. Tom hat sich auf der neuen Couch gut eingelebt und mittlerweile seinen Lieblingsplatz gefunden.
Fine ist so auch ganz gut drauf, auch wenn wir immer noch mit ihrem Blasenproblem zu kämpfen haben. So wie es aussieht, muss sie wohl demnächst geröngt werden, um zu sehen, ob sie nicht einen Tumor oder so in der Blase hat. Aber warten wir erst mal ab, vielleicht ist es ja auch nicht so schlimm.
Um den faulen Katzen nicht alles so leicht zu machen und sie ein wenig vor einen Aufgabe zu stellen, habe ich angefangen, Leckerlis in diverse Gefäße zu packen und sie dann selber überlegen zu lassen, wie sie daran kommen. Die stellen sich auch gar nicht so doof an, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.
Langsam haben sie den Dreh raus und ich glaube, sie haben sogar Spaß dran.
So, jetzt soll es das erst mal gewesen sein mit dem Rückblick. Das Wichtigste ist auch erzählt, der Rest war eh unwichtig. ;o)
In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Restsonntag!
Peanut77 - 15. Jun, 15:34
425 mal gelesen
Hoshi - 16. Jun, 09:57
Huhu :-)
Ihr habt ja viel erlebt *lach* Zum Glück hast du wieder schöne Fotos gemacht... da kann ich mir alles bildlich vorstellen! Fein ;-)
Ich hoffe, wir lesen bald wieder von dir *umarmdich*
Ihr habt ja viel erlebt *lach* Zum Glück hast du wieder schöne Fotos gemacht... da kann ich mir alles bildlich vorstellen! Fein ;-)
Ich hoffe, wir lesen bald wieder von dir *umarmdich*
Peanut77 - 22. Jun, 14:31
Auch wenn ich immer noch ein wenig schreibfaul bin, habe ich mir doch vorgenommen, regelmäßig zu schreiben. Obwohl jetzt ein Mittagsschläfchen auf der Couch auch recht verlockend wäre. ;o) *zurückumarm
Hoshi - 23. Jun, 09:44
Ich habe den PC gestern nicht eines einzigen Blickes gewürdigt *lach* Das ist schon ewig nicht mehr vorgekommen. ICH könnte ruhig ab und zu mal die Klappe halten *lach* Aber von dir würde ich wirklich gern wieder mehr lesen. Allerdings nur, wenn du magst... Pausen auf dem Sofa gehen immer vor *zwinker*



























die restwolltiere sind ja niedlich, und katzen sind unheimlich schlau - wenn sie müssen... ich hoffe mal, dass finchen nix schlimmes hat und dass du nicht nur schals mit unkruppeligen ränder stricken musst. für andere.
lieben gruß und schönen sonntag noch
Ich hoffe auch, dass Fini nichts schlimmes hat. Nächste Woche müssen wir wohl doch einen Termin fürs Röntgen holen, denn mit Antibiotika ist das einfach nicht in den Griff zu kriegen. ;o(
Na ja, abwarten und Tee trinken...