Ich bin...
... immer wieder erschrocken, wie schnell die Zeit vergeht und wie lange mein letzter Beitrag schon wieder her ist. Aber ich habe eine Entschuldigung - ich hatte mal wieder jede Menge zu tun.
Zuerst hatten wir unseren Hausgemeinschafts-Grillabend. Das war auch wirklich nett. Die eine Nachbarin hatte einen Pavillon aufgestellt und Girlanden und Lichterketten aufgehängt, so dass es urgemütlich war. Zu Essen hatten wir reichlich, obwohl jeder nur so viel mitgebracht hatte, wie er der Meinung war, selber zu essen. War natürlich trotzdem zu viel. Sogar der Kater der einen Nachbarin hat sich gefreut, denn er hat von mir ein Eintagsküken bekommen, dass er im Gegensatz zu meinen Katzen erst 10 Minuten totgespielt hat (keine Sorge, es war schon vorher tot) und anschließend mit Genuß verspeist hat.
Wir hatten sogar richtig Glück mit dem Wetter, denn das ganze Wochenende war es regnerisch, aber an dem Abend kam sogar die Sonne raus. Müssen wir alle lieb gewesen sein.
An dem Wochenende haben wir auch für Finchen ein Hochbett gebaut. Ein vorher provisorisch angebrachtes Brett an der Wand war nicht so das Wahre, ich fand, Fini sollte es bequemer haben. Also ein paar Gedanken gemacht, wie man das Ganze realisieren könnte und an zwei Tagen in die Tag umgesetzt. Das Resultat sieht man hier:

Fini ist begeistert und schläft jede Nacht in ihrem Bettchen. Mittlerweile benutzt sie sogar die Leiter, die sie vorher nicht beachtet hat, immerhin kann eine Katze ja super springen. Aber letztendlich siegt doch immer die Bequemlichkeit.
Dann hatte mein Patenkind noch Einschulung. Die Schultüte hatte ich lieber selber gebastelt, weil mir die käuflich zu erwerbenden nicht gefallen haben. Also ich finde, meine war am Schönsten. ;o)

Wir sind hier früh um sechs losgefahren, weil wir schon direkt bei der Einschulung in der Schule dabei sein wollten. Vorher mussten wir allerdings noch ihre Tafel aufbauen, die wir ihr zur Einschulung geschenkt haben.
Die Einschulung war auch wirklich schön, die Schule hat sich ein tolles Programm ausgedacht und das Wetter spielte auch super mit. Richtiger Hochsommer.
Nach der Zeremonie in der Schule ging es erst einmal zu ihr nach Hause, dass sie in Ruhe ihre Geschenke begutachten konnte, bevor wir zur privaten Feier in einer Bowlinghalle aufbrachen.
Auch dort war alles schön hergerichtet und ich sah Leute wieder, die ich viele Jahre nicht mehr gesehen habe.
Am späten Nachmittag brachen wir wieder auf und nahmen gleich H.´s Oma mit, weil das ja praktisch auf dem Weg lag.
Die mag ich ja sehr gerne und es tat mir wirklich leid zu sehen, wie sehr sie geistig abbaut. Sie hat mich anfangs nicht mal mehr erkannt, obwohl wir uns schon ungefähr 15 Jahre kennen. Später erinnerte sie sich wieder, aber ich denke mal, das nächste Mal weiß sie wieder nicht, wer ich bin.
Das Wochenende darauf war meine Geburtstagsfeier im Garten. Seit vier oder fünf Jahren mache ich die im Garten, weil es erstens immer schön entspannend ist, einen Tag mit Freunden und Verwandten draussen zu verbringen und es wesentlich lockerer und ungezwungender als in der Wohnung zugeht und zweitens der Anreiseweg auch nicht so weit für die ganzen Berliner ist.
Diesmal allerdings war uns das Wetter nicht so zugetan, es war zwar nicht kalt aber von Sonne war auch nicht so wirklich viel zu sehen. Außerdem war bei mir eine Erkältung im Anzug, von daher war ich nicht wirklich fit. Zudem auch noch gehbehindert, denn W.´s morgendlicher Mordanschlag auf mich mißglückte nur knapp.
W. hatte nämlich nach dem Duschen versäumt, das geflutete Bad wieder trockenzulegen und ich in meiner Eile bemerkte es nicht. Also ausgerutscht und mit dem Schienbein voll gegen ein Katzenklo geknallt. Ich hatte gar nicht gewußt, dass Plastik so hart sein kann. Jedenfalls tat das Bein den ganzen Tag ziemlich weh und ich konnte nur humpelnd den Geburtstag feiern. Auch heute noch, zwei Wochen später, habe ich eine Beule am Schienbein. Ich hoffe, das geht wieder weg. Die Erkältung war auch ausgesprochen hartnäckig, zwei Wochen dauerte die und verschwindet jetzt langsam.
Dennoch gelang es mir - trotz diverser Beeinträchtigungen, einige Fotos von Bonny zu knipsen. ;o)


Dann haben wir uns endlich einen Esstisch zugelegt. Zwar war dafür eine große Umräumaktion notwendig, aber es hat sich gelohnt. Endlich müssen wir nicht mehr am Wohnzimmertisch hängen und das Essen verspeisen sondern können bequem an einem Tisch sitzen. Außerdem ist der noch gut für andere Aktivitäten, z. B. für den Einsatz der Nähmaschine oder wenn ich wieder Bilder malen will. Beides auch schon ausprobiert, denn beim Tischkauf haben wir uns gleich einen Stoffrest gekauft und ich habe eine Tischdecke draus genäht. Und weil die Wand ein wenig kahl ist und etwas Farbe braucht, ein Bild gemalt. Bilder dazu kommen später, denn ein Bild muss ich noch malen, dann ist alles komplett.
Den Katzen geht es gut. Man soll es nicht glauben, aber ich habe Fini so weit bekommen, dass sie totes, rohes Huhn frißt. Und das mit Begeisterung. Sie hat dafür sogar das Dofu stehen gelassen. Dann allerdings fing sie an, das rohe Fleisch sofort wieder auszukotzen. Ich dachte erst, das Gänseschmalz wäre schlecht gewesen, aber auch Fleisch pur kotzte sie wieder aus. Also erst mal nur hochwertiges Dofu. Aber selbst da blieb nicht immer alles drin. Da sie ansonsten topfit ist und keinerlei Krankheitserscheinungen zeigt, auch ihr Urin-ph wunderbar im Lot ist, kam ich drauf, dass es anscheinend an der Futterumstellung liegt. Seit Jahren ist ihr Verdauungssystem darauf eingestellt, kaum Protein zu bekommen, sondern nur mit Ballaststoffen abgespeist zu werden und plötzlich bekommt sie fast 100 Prozent Proteine. Das scheint ihr als empfindliche Katze auf den Magen zu schlagen. Also gehen wir die Sache wieder einmal langsam an, zuerst ein Weilchen nur hochwertiges Dofu, was sie auf jeden Fall verträgt und in einigen Wochen werden wir ab und zu wieder eine rohe Fleischmahlzeit einfügen. Die Lust darauf hat sie noch nicht verloren, glücklicherweise.
Ansonsten hätte ich noch ein paar Bilder von unserem letzten Spaziergang. Das war Ende August und man sieht schon deutlich, dass der Herbst naht. Mittlerweile habe ich allerdings das Gefühl, dass der Winter da ist, wenn man die abendlichen Temperaturen fühlt. Ohne Heizung geht das für Frostbeulen wie mich gar nicht mehr.
















In diesem Sinne wünsche ich euch schöne sonnige Herbsttage!
Zuerst hatten wir unseren Hausgemeinschafts-Grillabend. Das war auch wirklich nett. Die eine Nachbarin hatte einen Pavillon aufgestellt und Girlanden und Lichterketten aufgehängt, so dass es urgemütlich war. Zu Essen hatten wir reichlich, obwohl jeder nur so viel mitgebracht hatte, wie er der Meinung war, selber zu essen. War natürlich trotzdem zu viel. Sogar der Kater der einen Nachbarin hat sich gefreut, denn er hat von mir ein Eintagsküken bekommen, dass er im Gegensatz zu meinen Katzen erst 10 Minuten totgespielt hat (keine Sorge, es war schon vorher tot) und anschließend mit Genuß verspeist hat.
Wir hatten sogar richtig Glück mit dem Wetter, denn das ganze Wochenende war es regnerisch, aber an dem Abend kam sogar die Sonne raus. Müssen wir alle lieb gewesen sein.
An dem Wochenende haben wir auch für Finchen ein Hochbett gebaut. Ein vorher provisorisch angebrachtes Brett an der Wand war nicht so das Wahre, ich fand, Fini sollte es bequemer haben. Also ein paar Gedanken gemacht, wie man das Ganze realisieren könnte und an zwei Tagen in die Tag umgesetzt. Das Resultat sieht man hier:
Fini ist begeistert und schläft jede Nacht in ihrem Bettchen. Mittlerweile benutzt sie sogar die Leiter, die sie vorher nicht beachtet hat, immerhin kann eine Katze ja super springen. Aber letztendlich siegt doch immer die Bequemlichkeit.
Dann hatte mein Patenkind noch Einschulung. Die Schultüte hatte ich lieber selber gebastelt, weil mir die käuflich zu erwerbenden nicht gefallen haben. Also ich finde, meine war am Schönsten. ;o)
Wir sind hier früh um sechs losgefahren, weil wir schon direkt bei der Einschulung in der Schule dabei sein wollten. Vorher mussten wir allerdings noch ihre Tafel aufbauen, die wir ihr zur Einschulung geschenkt haben.
Die Einschulung war auch wirklich schön, die Schule hat sich ein tolles Programm ausgedacht und das Wetter spielte auch super mit. Richtiger Hochsommer.
Nach der Zeremonie in der Schule ging es erst einmal zu ihr nach Hause, dass sie in Ruhe ihre Geschenke begutachten konnte, bevor wir zur privaten Feier in einer Bowlinghalle aufbrachen.
Auch dort war alles schön hergerichtet und ich sah Leute wieder, die ich viele Jahre nicht mehr gesehen habe.
Am späten Nachmittag brachen wir wieder auf und nahmen gleich H.´s Oma mit, weil das ja praktisch auf dem Weg lag.
Die mag ich ja sehr gerne und es tat mir wirklich leid zu sehen, wie sehr sie geistig abbaut. Sie hat mich anfangs nicht mal mehr erkannt, obwohl wir uns schon ungefähr 15 Jahre kennen. Später erinnerte sie sich wieder, aber ich denke mal, das nächste Mal weiß sie wieder nicht, wer ich bin.
Das Wochenende darauf war meine Geburtstagsfeier im Garten. Seit vier oder fünf Jahren mache ich die im Garten, weil es erstens immer schön entspannend ist, einen Tag mit Freunden und Verwandten draussen zu verbringen und es wesentlich lockerer und ungezwungender als in der Wohnung zugeht und zweitens der Anreiseweg auch nicht so weit für die ganzen Berliner ist.
Diesmal allerdings war uns das Wetter nicht so zugetan, es war zwar nicht kalt aber von Sonne war auch nicht so wirklich viel zu sehen. Außerdem war bei mir eine Erkältung im Anzug, von daher war ich nicht wirklich fit. Zudem auch noch gehbehindert, denn W.´s morgendlicher Mordanschlag auf mich mißglückte nur knapp.
W. hatte nämlich nach dem Duschen versäumt, das geflutete Bad wieder trockenzulegen und ich in meiner Eile bemerkte es nicht. Also ausgerutscht und mit dem Schienbein voll gegen ein Katzenklo geknallt. Ich hatte gar nicht gewußt, dass Plastik so hart sein kann. Jedenfalls tat das Bein den ganzen Tag ziemlich weh und ich konnte nur humpelnd den Geburtstag feiern. Auch heute noch, zwei Wochen später, habe ich eine Beule am Schienbein. Ich hoffe, das geht wieder weg. Die Erkältung war auch ausgesprochen hartnäckig, zwei Wochen dauerte die und verschwindet jetzt langsam.
Dennoch gelang es mir - trotz diverser Beeinträchtigungen, einige Fotos von Bonny zu knipsen. ;o)
Dann haben wir uns endlich einen Esstisch zugelegt. Zwar war dafür eine große Umräumaktion notwendig, aber es hat sich gelohnt. Endlich müssen wir nicht mehr am Wohnzimmertisch hängen und das Essen verspeisen sondern können bequem an einem Tisch sitzen. Außerdem ist der noch gut für andere Aktivitäten, z. B. für den Einsatz der Nähmaschine oder wenn ich wieder Bilder malen will. Beides auch schon ausprobiert, denn beim Tischkauf haben wir uns gleich einen Stoffrest gekauft und ich habe eine Tischdecke draus genäht. Und weil die Wand ein wenig kahl ist und etwas Farbe braucht, ein Bild gemalt. Bilder dazu kommen später, denn ein Bild muss ich noch malen, dann ist alles komplett.
Den Katzen geht es gut. Man soll es nicht glauben, aber ich habe Fini so weit bekommen, dass sie totes, rohes Huhn frißt. Und das mit Begeisterung. Sie hat dafür sogar das Dofu stehen gelassen. Dann allerdings fing sie an, das rohe Fleisch sofort wieder auszukotzen. Ich dachte erst, das Gänseschmalz wäre schlecht gewesen, aber auch Fleisch pur kotzte sie wieder aus. Also erst mal nur hochwertiges Dofu. Aber selbst da blieb nicht immer alles drin. Da sie ansonsten topfit ist und keinerlei Krankheitserscheinungen zeigt, auch ihr Urin-ph wunderbar im Lot ist, kam ich drauf, dass es anscheinend an der Futterumstellung liegt. Seit Jahren ist ihr Verdauungssystem darauf eingestellt, kaum Protein zu bekommen, sondern nur mit Ballaststoffen abgespeist zu werden und plötzlich bekommt sie fast 100 Prozent Proteine. Das scheint ihr als empfindliche Katze auf den Magen zu schlagen. Also gehen wir die Sache wieder einmal langsam an, zuerst ein Weilchen nur hochwertiges Dofu, was sie auf jeden Fall verträgt und in einigen Wochen werden wir ab und zu wieder eine rohe Fleischmahlzeit einfügen. Die Lust darauf hat sie noch nicht verloren, glücklicherweise.
Ansonsten hätte ich noch ein paar Bilder von unserem letzten Spaziergang. Das war Ende August und man sieht schon deutlich, dass der Herbst naht. Mittlerweile habe ich allerdings das Gefühl, dass der Winter da ist, wenn man die abendlichen Temperaturen fühlt. Ohne Heizung geht das für Frostbeulen wie mich gar nicht mehr.
In diesem Sinne wünsche ich euch schöne sonnige Herbsttage!
Peanut77 - 21. Sep, 17:52
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